Her mit den Quotenfrauen!

Meredith von der Mädchenmannschaft findet ziemlich deutliche Worte, was die Gleichstellungspolitik der deutschen Wirtschaft angeht.

Wenn es um die wirtschaftliche und berufliche Gleichstellung von Frauen geht, ist Deutschland ein vor Trägheit und Selbstmitleid triefendes Häuflein Elend, das seit Jahren nicht von der Stelle kommt.(…)
Deutschland ist nicht nur traurig, es hat auch die Hosen voll vor der großen, bösen und natürlich immer inkompetenten Quotenfrau.

In Deutschlands 100 wichtigsten Unternehmen sind gerade mal 2,2% der Vorstände weiblich.

Bezug nimmt sie auch zu der Stellungsnahme von von der Leyen, die eine Quote nicht mehr ausschließt.

Die Rächerin der so genannten modernen Frau, Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat in der neuesten Ausgabe des Manager-Magazins etwas für ihre Partei ganz Unerhörtes getan: Sie hat der Wirtschaft g-e-d-r-o-h-t. Die solle entweder in den nächsten fünf Jahren ihrer eigenen Selbstverpflichtung Folge leisten. Oder es gibt eben doch ein Gesetz.(…)
Vielleicht hat Frau von der Leyen aber auch die Schnauze voll von “Es gibt einfach keine guten Frauen” und “Die Frauen wollen diese Jobs nicht” und anderen Lippenbekenntnissen. Zeit wäre es auf jeden Fall, auch wenn eine Maßnahme, die der so genannten Wirtschaft irgendetwas vorschreibt, mit der FDP wahrscheinlich sowieso nicht zu machen ist.

Ach, wie schönsind diese Schlussworte doch. Die oben genannten „Lippenbekenntnisse“ sind mir nämlich bei dieser Diskussion auf dem Mädchenblog auch bitter aufgestoßen.


Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


sechs × = zwölf