Erster Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Dem Bundesministerium für Familie, Jugend, Frauen und Senioren wurde gestern der erste Gleichstellungsbericht übergeben. In Auftrag gegeben wurde dieser 2008 von der damaligen Familienministerin von der Leyen.

Frau Schröder war bei der Übergabe nicht anwesend, sie geht ja sowieso davon aus in Deutschland postfeministische Zustände herrschen. So übernahm also ihr Staatssekretär das Werk.

Das Fazit ist nicht sehr verwunderlich. Gesellschaft und Politik halten an alten Rollenbildern fest und verhindern dadurch aktiv Emanzipation. Die Forderungen der Komission: Frauenquote, Abschaffung des Ehegattensplittings und Mindestlöhne.

Und ich bin wirklich sehr gespannt mit welchen rhetorischen Tricks Frau Schröder die eindeutigen Ergebnisse dieses Berichts niederreden zu versucht und den Frauen erzählen will, dass doch eigentlich alles ganz schön ist so wie es ist, Sexismus und Unterdrückung hin oder her.
Was sie in ihrem monatlichen Politikbrief, der zwar nur an „Abonnenten“ adressiert ist, schreibt könnte sich durch den Bericht allerdings bewahrheiten:

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das neue Jahr ebenso turbulent und ereignisreich werden wird wie 2010. Es wird für jeden von uns Herausforderungen bereit halten, die manchmal leicht, manchmal weniger leicht zu meistern sein werden.


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