Schweizer Antifeministen wollen Adressen von Frauenhäusern veröffentlichen

Die „Schweizer Antifeministen“ riefen via ihrer Website die Bevölkerung dazu auf ihnen Adressen von Frauenhäusern zukommen zu lassen, da diese Orte des „Männerhasses“ sind.

Viele Frauen würden ihren Ehepartner fälschlich der häuslichen Gewalt bezichtigen, um eine bessere Ausgangssituation in Sorgerechtsstreitigkeiten zu haben, begründet die Gruppe ihre Pläne

Für Frauen, die nicht zum Spaß dort sind, sondern um vor einem gewaltitätigen Mann zu fliehen, könnte dies lebensbedrohliche Konsequenzen haben.

Mit ihren Plänen setzten die Antifeministen «ganz klar Leben aufs Spiel». Für bedrohte Frauen gebe es keinen anderen Ort, an den sie flüchten könnten. Die Dachorganisation (der Frauenhäuser) habe darum bereits Kontakt mit einem Anwalt aufgenommen, um rechtliche Schritte gegen die Aktivisten zu prüfen.

Zu wieviel Misogynie kann ein Mensch eigentlich fähig sein? Bei soviel offen zu Tage gelegten Frauenhass kann ich gar nicht mehr wütend werden, sondern nur noch traurig!


6 Antworten auf “Schweizer Antifeministen wollen Adressen von Frauenhäusern veröffentlichen”


  1. 1 Matze 27. Januar 2011 um 15:02 Uhr

    Okay. Ich habe heute morgen schon schlechte Laune, aber DAS schlägt dem Fass mal den Boden aus. Frauenhäuser als Orte des Männerhasses? Geht’s noch?! Hoffentlich erreicht der Dachverband auf juristischem Wege was dagegen.

    (Kleine stilistische Anmerkung: Ich würde das „sind“ im ersten Absatz in den Konjunktiv setzen, weil das ja die Meinung der Antifeministen wieder gibt und nicht deine eigene. ;) )

  2. 2 Katja 27. Januar 2011 um 16:26 Uhr

    Liebe Leonie

    Danke für die mentale Unterstützung! Ich bin zufällig über Eure Seite gestolpert … Es ist wirklich traurig, was hier in der Schweiz diesbezüglich abgeht. Herzliche Grüsse aus der feministischen „Schaltzentrale“ der FrauenKirche in Luzern an Euer Mädchenblog-Team!

    Katja

  3. 3 zuckers 28. Januar 2011 um 16:27 Uhr

    ich dachte bisjetzt, dass die einfach nur lächerlich sind, aber das ist ja nun tatsächlich gefährlich, was die da vorhaben.

  4. 4 phuck 16. März 2011 um 22:03 Uhr

    Macht euch mal keine Sorgen. Ich kenne diese Typen. Das sind Chaoten, die eh nichts auf die Reihe kriegen. Never kriegen die das hin. Die könnten nicht mal nen GPS-Tracker bedienen…

  5. 5 Luna 17. März 2011 um 18:40 Uhr

    Aber leider haben es manche nich im Kopf sondern in den Muskeln…

    Ich hoff, die Betroffenen kriegen das mit Hilfe von AnwältInnen hin- hat wer Neuigkeiten?

  1. 1 stadtnachrichten freitag 28 januar « from town to town Pingback am 28. Januar 2011 um 16:32 Uhr

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