Die Ernte der Frau Schröder

Frauenpolitik? In Deutschland ist das kein Thema mehr. Hierzulande gibt es, um der demographischen Apokalypse zu entgehen, nur noch Familienpolitik. Und diese zeigt Erfolge: In Deutschland arbeiten Mütter immer weniger.

Demnach arbeiteten westdeutsche Mütter, die beispielsweise Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren hatten, im Jahr 2000 durchschnittlich 18,7 Wochenstunden. 2007 waren es nur noch 16,7 Wochenstunden. In Ostdeutschland sank die Wochenarbeitszeit sogar von 27,9 auf 23,4 Stunden.

Dies dürfte wohl die Herzen der konservativen Elite, allen voran den Kirchen und deren parlamentarische Vertretung der „christlichen Union“ (CDU), höher schlagen lassen.
Endlich wieder ein „trautes Heim“ mit einer Mutti die zuhause bleiben kann und einem Vater der als Ernäher brilliert. Herrlich!

Die CDU hat aber hart dafür gekämpft: Ehegattensplitting, Herdprämie usw. Denn von nichts kommt nichts, auch die Unterdrückung der Frau aufrechtzuerhalten ist ein ständiger Kraftakt.


28 Antworten auf “Die Ernte der Frau Schröder”


  1. 1 Lucia 17. April 2011 um 11:53 Uhr

    Konservativen kann es nur um die Erhaltung von Ungleichheit gehen, denn das ist das Fundament männlich dominierter Gesellschaften. Ohne dieselbige würde es nicht funktionieren. Das bedeutet aber auch, dass jeder der damit partizipiert (bspw. Quote), das System aufrechterhält. Eine Änderung ist m.E. nur mit einem anderen möglich.

    LG,
    Lucia

  2. 2 @canesco 17. April 2011 um 13:01 Uhr

    Ernüchternde Neuigkeiten. Trotzdem DANKE für den Artikel. Und nur ein paar kleine Bemerkungen:

    Es liest sich hier in der Kürze ein bisschen so, als seien die Konservativen auf dunklen Wegen an die Macht geraten, um von dort aus ihre diabolischen Pläne zur Unterdrückung der Frau umzusetzen.

    Ich fürchte, wir müssen uns viel stärker damit auseinandersetzen, dass die Konservativen von einer konservativen WählerInnenmehrheit im Land gewählt wurden und auch wieder gewählt worden wären, wenn nicht in Japan ein Atomkraftwerk erschüttert und überschwemmt worden wäre.

    Wir müssen uns stärker damit auseinandersetzen, dass ein größer werdender Teil der Mütter offensichtlich auch nicht arbeiten will bzw. die Anstrengungen der Selbstbehauptung als Frau mit Kind in zum Teil noch immer sehr verkrusteten patriarchalen Strukturen meidet und deshalb lieber das Risiko der bekannten Negativfolgen einer Versorgerehe in Kauf nimmt. Dass die Unterschiede zwischen Ost und West hier derart deutlich sind (nicht nur was die Arbeitszeit, sondern auch die Erwerbstätigkeit überhaupt angeht), belegt den starken Einfluss der gewachsenen und verfestigten Kulturpraxen, die auch zwanzig Nachwendejahre überdauert haben.

    Vielen (vor allem West-)Frauen kam die veränderte Begrifflichkeit von Frauenpolitik über Gedöns zu Familienpolitik meines Erachtens und kurzsichtigerweise sehr gelegen. Die Auswirkungen werden wir/werdet Ihr in den nächsten Jahrzehnten ausbaden müssen. Bitter.

  3. 3 Männlich 17. April 2011 um 17:53 Uhr

    mir gefällt dein zynismus in diesem artikel. :-)

  4. 4 Angelika 17. April 2011 um 22:22 Uhr

    „die Unterdrückung der Frau aufrechtzuerhalten ist ein ständiger Kraftakt.“

    leider mEn und mE nein : es ist leichter, diese aufrechtzuerhalten UND, wie es ja auch durch die jetzt regierenden laufend geschieht, weiter auszubauen weil : die (androzentrischen und heteronormativen) strukturen dafür sind ja weiterhin vorhanden (angefangen in familien, kindergarten usw. usf.)

    und : „die meisten frauen“ machen das ja auch weiterhin noch mit !

    daher auch meine meta-anlyse wie @Lucia : sog. systemimmanente veränderungen (quote u.a.) wird es nicht geben da nicht gewollt.
    da ist es egal was sog. feminstinnen/emanzen meinen oder machen/wollen.

    der sog. backlash ist weiterhin/voll im gange.

  5. 5 Maria 19. April 2011 um 12:08 Uhr

    Im Westen arbeiten Frauen jetzt mehr und im Osten weniger als zurvor. Also welches konservative Herz schlägt jetzt höher??
    Freuen sie sich jetzt, weil sie weniger arbeiten oder freuen sie sich jetzt, weil sie mehr arbeiten?? Oder freuen sie sich, weil beides zur selben Zeit passiert? Kannst du mir mal bitte den Sinn deines Beitrages erklären?
    Leonie, deine Beiträge werden immer schwächer.

    @Angelika

    Was bist du denn für ein dummes Ding?? Weist du überhaupt, was ein Arbeitsmarkt ist?? Weist du überhaupt, wie schwierig es ist, im Osten, in Städten wie Neubrandenburg, Neustrelitz, Anklam, Eisenhüttenstadt, Schwedt, Arbeit zu bekommen?? Ich glaube, es hakt wohl. Da sind nicht viele „(androzentrischen und heteronormativen) strukturen“. Es fehlt einfach Arbeit. Aber erstmal ein wenig Erstsemestlerschwachsinn von sich geben.

    „und : „die meisten frauen“ machen das ja auch weiterhin noch mit !“

    Stimmt. Sie machen es mit. Es gibt keine Arbeit (offiziell über 3 Mio Arbeiteslose, inoffiziell mehr als das doppelte) und Frauen machen das einfach mit. Mensch, wie können sie nur, sollen sie doch arbeiten gehen!!! Und jetzt geh mal bitte zum nächsten Arbeitsamt oder -agentur und sage es den dortigen Frauen mitten ins Gesicht und wenn du schon dabei bist, kannst du deine „androzentrischen und heteronormativen Strukturen“ den dortigen Männern vorwerfen. Viel Spass dabei ;)

    @ @canesco

    „Ich fürchte, wir müssen uns viel stärker damit auseinandersetzen, dass die Konservativen von einer konservativen WählerInnenmehrheit im Land gewählt “

    Wahnsinn!!! Konservative wählen Konservative. Linke wählen dann sicherlich auch Linke. Und könnten grüne sogar grüne wählen?? Ich bin total schockiert. Das sind wirklich Dinge, mit denen wir uns auseinander setzen müssen. Arbeitsplätze schaffen??? HA! Was sind das schon für Probleme?? Konservative sollen viel weniger Konservative wählen. Das sind die wahren Probleme, bei 40% Wahlbeteiligung ;)

    Ich frage mich wirklich, was für Wohlstandsprobleme ihr habt?

  6. 6 Bäumchen 19. April 2011 um 23:26 Uhr

    Die Frage ist, wie wir es erreichen, dem Zynismus nicht nachzugeben … wenn Kristina Schröder erfolgreich mit dieser Politik fährt, dann deswegen weil die Frauen nicht aufschreien. Und da kann ich nur @canesco zustimmen bei den Worten: ,,Wir müssen uns stärker damit auseinandersetzen, dass ein größer werdender Teil der Mütter offensichtlich auch nicht arbeiten will bzw. die Anstrengungen der Selbstbehauptung als Frau mit Kind in zum Teil noch immer sehr verkrusteten patriarchalen Strukturen meidet“
    Um diese Aussage mit der von Emma Goldman zu vereinen, die so treffend sagte: „If I can‘t dance, I don‘t want to be part of your revolution“ – wenn die Arbeitswelt noch immer so geformt ist, dass die Frauen sich weiterhin den Gesetzmäßigkeiten patriarchaler Strukturen unterwerfen müssen, um was zu erreichen, dann ist das deutlich eine Arbeitswelt, in der verständlicherweise Frauen nicht gerne agieren wollen. Dass sie das bisher nur mit Verweigerung oder ,,Ausstieg“ (durch Mutterschaft) deutlich machen, ist schade, aber meiner Meinung nach folgerichtig. Wir brauchen Alternativen.

  7. 7 leonie 20. April 2011 um 1:01 Uhr

    @Maria: JA ich könnte dir denn Sinn erklären, wenn sich dieser dir aber nicht von alleine erschliesst, dann muss ich leider sagen, bist du zuweit von meinem Wissensstand entfernt um weiter diskutieren zu können.
    UND: bei der nächsten Beschimpfungen anderer Diskussionsteilnehmer_innen schalte ich deinen Kommentar nicht mehr frei!

  8. 8 Grünenwähler 20. April 2011 um 8:51 Uhr

    Ich stimme leonie zu: Wir brauchen mehr Frauen, die sich vom Kapital für deren Wachstum ausnutzen lassen oder mehr Kapitalistinnen und Managerinnen, die solche Geschäfte anstoßen. Dann ginge es uns gut.

  9. 9 leonie 20. April 2011 um 8:57 Uhr

    @grün:Ich glaubs ja nicht, das habe ich nie gesagt. NIE. Du liest einfach was du lesen willst. Klasse! Vor allem das mit den Managerinnen, kommt polemisch natürlich besonders gut!

  10. 10 Grünenwähler 20. April 2011 um 9:31 Uhr

    „Endlich wieder ein „trautes Heim“ mit einer Mutti die zuhause bleiben kann und einem Vater der als Ernäher brilliert. Herrlich!

    Die CDU hat aber hart dafür gekämpft: Ehegattensplitting, Herdprämie usw. Denn von nichts kommt nichts, auch die Unterdrückung der Frau aufrechtzuerhalten ist ein ständiger Kraftakt.“

    Doch, hast du. In der Konsequenz unterstellt das Frauenemanzipation qua Arbeit (oder Kommando über Arbeit). Was sollen Frauen denn sonst machen, wenn sie nicht zu Hause sind?
    Apropos Managerinnen: Sind es nicht wir Feministinnen, die kritisieren, dass Frauen in schlechtbezahlten Jobs sind. Was hast du gegen Managerinnen?

    Nimm doch mal deinen Standpunkt ernst!

  11. 11 Keks 20. April 2011 um 10:44 Uhr

    @Maria: Deinen Kommentar verstehe ich nicht.
    „Im Westen arbeiten Frauen jetzt mehr“
    --> Leonie hat ihre Zahlen, dass im Westen die Arbeitszeit von Müttern mit Kindern um 2 Stunden gesunken ist, aus der taz. Beziehst du dich auf eine andere Quelle? Wenn, könntest du die vielleicht angeben? So kann ich nicht wirklich nachvollziehen, was dein Problem ist und weshalb du Leonie hier so beleidigst.

  12. 12 Mann 20. April 2011 um 11:12 Uhr

    @Bäumchen könnte es nicht sein, dass sioch viele Frauen aus dem Berufsleben zurückziehen, weil das einfach zu stressig ist? Also ganz ehrlich wenn ich mir aussuchen kann, ob ich mich irgendwo im Betrieb zu Tode schufte oder als Hausfrau eine ruhige Kugel schiebe, dann ist Hausfrau schon besser.
    @canesco wo liegen denn die Nachteile der Versorgerehe? Wie heißt es doch so schön: „Die kluge Hausfrau behält nach der Scheidung alles außer den Ehemann.“ Also wenn der Mann der Alleinverdiener ist, dann hat die Frau doch eher Vorteile denke ich, da der Mann in jedem Falll der Versorger bleiben muss.

  13. 13 manna 20. April 2011 um 11:32 Uhr

    „dann muss ich leider sagen, bist du zuweit von meinem Wissensstand entfernt um weiter diskutieren zu können.“

    das könnte stimmen. fragt sich nur in welche richtung.

    leonie, versuchs doch einfach. es lesen ja auch noch genügend andere menschen mit, die vielleicht nicht so weit von deinem wissensstand entfernt sind.

  14. 14 Bäumchen 20. April 2011 um 15:48 Uhr

    @Mann
    Also erstmal bedeutet Mutterschaft und Hausfrauendasein nicht, dass die Frau ,,eine ruhige Kugel“ schiebt (siehe der Pingback-Kommentar des Blogs ,,Theorie als Praxis“), sondern eigentlich v.a.: Die Arbeit im Haushalt wird nicht entlohnt, die Frau bleibt in der finanziellen Abhängigkeit zum Mann und mit ihren Rentenzahlungen wird es später dann auch sehr mager aussehen, weil sie eben nicht (offiziell) gearbeitet hat in der Zeit.
    Meine Ansicht war, dass die Frauen aussteigen, weil der Stress, den sie empfinden, nicht darin besteht, arbeiten zu müssen, sondern weil sie sich im Beruf Arbeitsnormen unterwerfen müssen, die v.a. von Männern bestimmt sind. Und die von arbeitenden Müttern viel mehr Flexibilität und letztendlich Arbeit und Stress einfordern als von Männern, die in der konventionellen Versorgerpartnerschaft auf eine Frau zählen können, die zuhause bleibt. Soviele Hausmänner gibt es leider nicht. Und als Frau darf man sich auch nicht darauf verlassen, dass die Eliten (die gerade in der Wirtschaft nur 1% Frauenanteil haben) irgendetwas an diesen Arbeitsnormen ändern.
    Natürlich kann frau da auch weitergehen und unseren Arbeitszwang in der heutigen kapitalisierten Welt ganz im Allgemeinen kritisch beäugen. Und dann möglicherweise Alternativen schaffen. Aber ich finde, es ist keine Alternative, in der Abhängigkeit zum Partner zu bleiben. Damit verändern wir diese Gesellschaft nicht, wir konservieren sie und damit auch die Machtverteilung zwischen Mann und Frau.

  15. 15 Thomas 21. April 2011 um 12:24 Uhr

    Also gleichberechtigung der Frau ist ne gute, notwendige aber leider noch nicht überall selbstverständliche Sache. Und das Frauen bei gleicher Arbeit den selben Lohn erhalten wie männliche finde ich auch notwendig, da gerecht. Frauen sind weder generell dümmer noch schwächer oder sonstwas im Vergleich zu Männern. Völlig klar !
    Was mich an vielen „Emanzen“ aber tierisch nervt sind Aussagen wie

    Endlich wieder ein „trautes Heim“ mit einer Mutti die zuhause bleiben kann und einem Vater der als Ernäher brilliert. Herrlich!

    Von dem dumm-dämlich-lächerlichen Zynismus mal abgesehn – was bitte ist schlimm daran, das viele Frauen es NICHT für verwerflich halten sich um Ihre Familie, den Haushalt etc zu kümmern anstatt für ein paar Kröten und/oder ein gestreicheltes Ego arbeiten zu gehn ? Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke fand ich es immer sehr schön das meine Mutter da war als ich von der Schule nach hause kam. Dass Sie mich fragte wies in der Schule war. Das sie mir frisches, warmes essen anbot. Das sie völlig für mich und meine Probleme da war.
    Schlimm fand ich es hingegen, wenn ich mal mit zu nem Klassenkameraden in das viel zu große Einfamilienhaus ging, um dort eine riesige, menschenleere wohnlandschaft und einen Topf mit Essen vom Vortag in der Mokrowelle vorzufinden.

    Und nochmal für die ganz harten „Emanzen“ hier: Es ist EGAL, ob sich der mann oder die Frau voll auf die Erziehung und Betreuung der Kinder konzentriert. Hauptsache es tut EINER VON BEIDEN !
    Aber das haben wir ja heute nicht mehr nötig gell ? Für noch en Zimmer mehr im Haus oder ne auf Feministinnentreffen vorzeigbare Power-Karriere-Akademiker-ego-Mutter verzichtet man ja gerne auf den familiären Alltag, den jedes Kind sicher der Schul-Mensa oder der Nanny vorziehen würde, gell ?

    so holt ma alle eure tollen Alice-Schwarzer-Argumente raus…

  16. 16 Bäumchen 21. April 2011 um 14:13 Uhr

    Übrigens ein toller Artikel zu dem Thema, auf den auch der Genderblog hinweist: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,754354,00.html

  17. 17 Maren 21. April 2011 um 17:42 Uhr

    @Thomas
    Klingt ja alles ganz toll, aber was macht denn deine Mutter jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind? Ich finde es ganz schön egoistisch zu erwarten, dass jede Frau gefälligst auf ihre Wünsche außerhalb der Familienplanung verzichten soll, weil ansonsten ihre Kinder zu depressiven Sozialmonstern werden. Ich kenne einige Hausfrauen, auch meine ehemalige Kinderfrau ist so, die geradezu obsessiv auf ihre Familie fixiert sind, sich in alle Angelegenheiten einmischen und sehr oft als nervig und störend empfunden werden, einfach weil sie NIE etwas anderes hatten!

    Für mich wäre es das schlimmste, kein eigenes Geld zu haben, immer fragen zu müssen, quasi von der Gnade des Verdieners abhängig zu sein. Man gibt ein großes Stück Selbstständigkeit auf, und das kann man von niemanden verlangen.
    Wie meine kluge Mutter immer sagt :“Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird.“

    Eine Mutter ist nie nur eine Mutter (man bekommt das eigentlich mit, wenn man älter wird), die dafür sorgt, dass das Essen auf dem Tisch steht und die Wäsche gewaschen ist, sondern sie ist zuallererst ein Mensch, mit Bedürfnissen, mit Stolz und mit Wünschen und Träumen.
    Und wie grausam ist es, ein Kind zur Erfüllung alle dieser Bedürfnisse machen zu wollen.

  18. 18 someone 23. April 2011 um 20:10 Uhr

    Ich bin grad sehr versucht, einen sexistischen Spruch über Feministinnen und Logik vom Stapel zu lassen.

    Okay, $tolleStudie stellt fest, dass die Wochenarbeitszeit von Frauen von 2000 im Vergleich zu 2007 gesunken ist. Und dann zaubert man mal schwups eine Kausalbeziehung aus dem Ärmel und macht Frau Schröder, Herdprämie, Ehegattensplitting und Minijobs dafür verantwortlich.

    Ehegattensplitting gibt es seit wann? Seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts?

    Frau Schröder wurde wann Familienministerin? Ah, 2009, verrät uns Wikipedia.

    Herdprämie aka Betreuungsgeld ist so für 2013 geplant.

    Bleiben also noch die Minijobs. Tja, da könnte vielleicht eine Verbindung bestehen, aber Argumente für diese These bleiben sowohl Blogbeitrag als auch Taz-Artikel schuldig.

    Was übrig bleibt ist Polemik auf Stammtischniveau.

  19. 19 Elke 24. April 2011 um 19:02 Uhr

    „Dies dürfte wohl die Herzen der konservativen Elite, allen voran den Kirchen und deren parlamentarische Vertretung der „christlichen Union“ (CDU), höher schlagen lassen.“ Ehrlich gesagt, glaube ich das nicht. Ich denke, es ist schlimmer: denen nämlich einfach egal. Jede(r) muss sehen, wo sie/er bleibt,scheint mir eher das Motto zu sein. Wer arbeiten will, soll dies tun, darf nur nicht mit Unterstützung rechnen. Zum Beispiel bei der vereinbarkeit von Beruf und Familie.

  20. 20 cingulum 24. April 2011 um 21:05 Uhr

    @Thomas: Und dein Vater? Der konnte das nicht… dir mittags nach der Schule frisches, warmes Essen anbieten und mal fragen, wie es war? Kannst du das?

  21. 21 Biologin 25. April 2011 um 0:11 Uhr

    @ Thomas

    “ Frauen sind weder generell dümmer noch schwächer oder sonstwas im Vergleich zu Männern. Völlig klar !“

    Ist das so klar? Wieso dann keine Schachweltmeisterschaften und Fußballtuniere Frau gegen Mann. Wieso dann die Aufregung ob eine Läuferin eine Sie oder ein ER oder Beides ist.

    Die weibliche deutsche Nationalmannschaft verliert gegen 16 jährige Milchbubis ohne jede Chanse. Und die deutsche Frauennationalmannschaft ist das Maß aller Dinge in der Welt. Und das obwohl die Jungs noch in der Pupertät sind und noch zulegen. Noch Fragen?

    Das ein durchschnittlicher! Mann einer durchschnittlichen! Frau in Punkto Kraft nicht das Wasser reichen kann sollte klar sein.

    Ist es schon soweit das die Genderisten das verleugnen.

    Zum Thema Intelligenz wäre es bestimmt nicht sonderlich politisch korrekt zu sagen das Männer intelligenter sind als Frauen.

    Im Schnitt wären sie es vielleicht auch nicht mal, aber in der Spitze sind sie es.

    Und jetzt steinigt mich.

  22. 22 Angelika 25. April 2011 um 1:25 Uhr

    @Maria : ja danke. ich weiss DAS alles. leider. und sowieso auch aus eigener, andauernder, leidvoller erfahrung.
    ich bedaure/weiss, dass selbst-/ironie ja weiterhin sowohl IRL als auch getippt sehr schwer erkennbar ist.

    @Leonie : danke :)

    und bitte „ersparta uns“ kommentare a la Thomas.

    ich verweise auf Antje Schrupp u.a. :
    „Der Masstab für weibliches Denken und Handeln kann nicht von Männern vorgegeben werden.“

  23. 23 Thomas 02. Mai 2011 um 8:59 Uhr

    @cingulum:
    da hat das rote tuch wohl zu früh deine Aufmerksamkeit geraubt:

    „Und nochmal für die ganz harten „Emanzen“ hier: Es ist EGAL, ob sich der mann oder die Frau voll auf die Erziehung und Betreuung der Kinder konzentriert. Hauptsache es tut EINER VON BEIDEN !“

    aber is auch egal… die „diskussion“ hier läuft ja eh wieder ab wie bei diesem thema üblich…i‘m out

  1. 1 @ Mädchenblog: Habt Ihr nicht eine Kleinigkeit vergessen?! ;-) « Theorie als Praxis Pingback am 17. April 2011 um 18:03 Uhr
  2. 2 Dein Feminismus, er ist | kooyami Pingback am 20. April 2011 um 17:49 Uhr
  3. 3 Mädchenmannschaft » Blog Archive » Die BILD mahnt Sexismus an und andere Kuriositäten – die Blogschau Pingback am 23. April 2011 um 13:01 Uhr
  4. 4 Medienschau zum Muttertag | gluecklichscheitern Pingback am 08. Mai 2011 um 0:14 Uhr
  5. 5 Mädchenmannschaft » Blog Archive » Ich werde keine Tränen weinen, Kristina! Pingback am 01. Oktober 2013 um 8:06 Uhr

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


neun − drei =