Texas Rape Case Traumata

Eine High School Schülerin aus Texas wurde aus ihrem Cheerleading Team geworfen, weil sie ihren Mitschüler und Vergewaltiger beim Basketballspiel nicht anfeuern wollte. Ihre Familie klagte die Schule an aber verlor den Prozess. Die Kosten von $45.000 liegen bei ihr.

    Earlier this week, the Supreme Court declined to review the case of a recent Texas high school student who was kicked off her school’s cheerleading squad after she refused to chant the name of a basketball player who had allegedly raped her. The Fifth Circuit Court of Appeals, one of the most conservative courts in the country, ruled last November that the victim — who is known only as H.S. — had no right to refuse to applaud her attacker because as a cheerleader in uniform, she was an agent of the school. To add insult to injury, the Fifth Circuit dismissed her case as “frivolous” and sanctioned the girl, forcing her family to pay the school district’s $45,000 legal fees.

    According to court documents, H.S. was 16 when she was raped at a house party by one of her school’s star athletes, Rakheem Bolton. Bolton was arrested, but by pleading guilty to misdemeanor assault, he received a reduced sentence of probation and community service. Bolton was allowed to return to school and resume his place on the basketball team. Four months later, H.S. was cheering with her squad at a game when Bolton lined up to take a free throw. The squad wanted to do a cheer that included his name, but H.S. refused, choosing instead to stand silently with her arms folded.

    “I didn’t want to have to say his name and I didn’t want to cheer for him,” she later told reporters. “I just didn’t want to encourage anything he was doing.”

    Several school officials of the “sports obsessed” small town took issue with H.S.’s silence, and ordered her to cheer for Bolton. When H.S. refused again, she was expelled from the cheerleading squad. Her family decided to sue school officials and the district. Their lawyer argued that H.S.’s right to exercise free expression had been violated and that students shouldn’t be punished for not complying with “insensitive and unreasonable directions.”

Den ganzen Artikel könnt ihr hier lesen.


7 Antworten auf “Texas Rape Case Traumata”


  1. 1 dave12 30. Mai 2011 um 21:05 Uhr

    Eine bizarre Geschichte, die leider unvollständig weitergereicht wird.

    Der Schüler wurde nicht , wie es der Titel suggeriert, wegen Vergewaltigung verurteilt, sondern wegen eines „minderschweren sexuellen Übergriffs“, würde man wohl auf deutsch sagen. In Texas fängt das schon bei Voyeurismus oder auch einem leichtem Klaps auf dem Po an. Und ohne sein Geständniss hätte es wie bei dem anderen Schüler evtl. Freispruch gegeben.

    Die Zeitangaben fehlen leider in dem Text: die angebliche Vergewaltigung fand Okt. 2008 statt, die Arbeitsverweigerung ihrerseits 5 Monate später. Dafür wurde sie von der Schulleitung vom team ausgeschlossen.

    Sein Geständniss bzw Verurteilung war allerdings erst im Sept. letzen Jahres.

    Dass die Schule juristisch korrekt gehandelt hat, steht ausser Frage. Denn sdas Mädchen hat freiwillig die Schule als Cheerleaderin vertreten und wollte sozusagen mittendrin ihre Meinung vertreten. Zudem wäre das eine Vorverurteilung des Angeklagten gewesen. Die 45000 sind denn auch keine „Strafe“ sondern die Gerichtskosten, die nun mal der Verlierer trägt, wenn er sich durch alle Instanzen klagt.

    Das bizarre Verhalten der Schule in dieser für die Schülerin schwierigen Situation empört zurecht, denn die Leitung hat unabhängig davon, was wirklich passiert ist, die Fürsorgepflicht ihr gegenüber grob verletzt (meiner Meinung nach).

    Schade ist leider auch, dass jetzt der damals 17jährige als „Vergewaltiger“ betitelt mit Bild in den Medien herumgereicht wird, den man am liebsten am „nächsten Baum aufknüpfen möchte“,
    für ein Vergehen, das er möglicherweise nicht begangen hat.

  2. 2 bigmouth 31. Mai 2011 um 9:04 Uhr

    dave, wie kommst du darauf, es käme darauf an, wofür der typ verurteilt wurde nach juritischem tauziehen?

  3. 3 Liz 31. Mai 2011 um 15:05 Uhr

    Über das Thema „Recht und Gerechtigkeit“ lässt sich lange diskutieren. Wenn du meinst sie hat den Fall „mit Recht“ verloren, dann ist das juristisch gesehen vielleicht richtig. „Gerecht“ wäre allerdings etwas anderes.
    Gib doch mal eine Quelle an, wo du deine Infos her hast. Scheinst dich ja sehr lange damit befasst zu haben.

  4. 4 dave12 01. Juni 2011 um 3:48 Uhr

    @bigmouth

    Ich nehme mal nicht an, das jm. hier oder vom verlinkten Artikel dabei war auf der Party, d.h., es weiss auch keiner was der „typ“ getan hat.
    Natürlich kannst du einfach eine Möglichkeit als Wahrheit verstehen, weil sie ein Mädchen ist, weil er ein Junge, dazu noch schwarz usw.. Das allerdings als Fakt darzustellen wie in der Überschrift (und eben in weiteren US-Medien) geschehen halte ich persönlich nicht für richtig (nicht dass ich jm. was vorschreiben will).
    Die Staatsanwaltschaft UND das Mädchen mitsamt Eltern waren jedenfalls mit seinem Geständniss zufrieden…

    @Liz

    der jetz aktuellen Fall, in dem sie gegen die Schule geklagt hatte, ist „formal“ richtig entschieden worden.
    Aus Sicht der Schule wollte sie ja einen de facto Unschuldigen diskriminieren, und das im Auftrag der Schule, wenn man so will.
    Dass hier Recht und Gerechtigkeit nicht im richtigen Verhältniss zueinanderstehen, ist ja für jeden mit ein bischen gesundem Menschenverstand ersichtlich. Eine einfache Rüge hätte dem Recht formal auch genüge getan statt eines Ausschlusses aus dem Cheerteam (auch wenn ich selbst das noch als unangemessen und unverschämt halte). Aber quasi als Ersatz dem Jungen Unrecht zu tun, ist auch nicht gerecht.

    hier ist ein link, der etwas mehr infos hat als die anderen, wenns um die anklage gegen den jungen geht :

    http://www.kfdm.com/articles/former-39394-school-high.html

    Ansonsten habe ich mir alles auch „ergoogelt“, allerdings mit Schwerpunkt auf Aussagen der Beteiligten und nicht auf Meinungen dazu.

  5. 5 Neo R. 01. Juni 2011 um 11:31 Uhr

    Warum eigentlich das immer wiederkehrende Mantra „man sei ja nicht dabei gewesen“. Ist das nicht vollkommen egal? Niemand würde so etwas als Kommentar zu einem Richter oder einer Anwältin schreiben, wenn man aber einen Fall kommentiert und Partei für das Opfer ergreift, kommt dieser „Vorwurf“ sofort. Wieso nur?

  6. 6 Keks 01. Juni 2011 um 12:17 Uhr

    Ist es nicht immer das Gleiche? Wird ein Mann vom Vorwurf der Vergewaltigung oder der sexuellen Belästigung oder sonstwas aus Mangel an Beweisen freigesprochen, ist es natürlich ein Beweis dafür, dass Frauen allgemein lügen und sich so etwas ständig ausdenken.
    Bekennt sich ein Mann schuldig und wird verurteilt, ist das natürlich wiederum noch lange kein Beweis für seine Schuld, denn wir waren ja nicht dabei.
    Und deshalb muss eine Frau ihrem immerhin verurteilten Belästiger auch zujubeln, ganz klar. Was denkt die sich eigentlich? Dass sie als Opfer von sexueller Belästigung (ich schreibe mal bewusst nicht Vergewaltigung, die Belästigung ist ja nun erwiesen) einfach so Cheerleaden kann? Sexuelle Belästiger, die gut im Sport sind, sind nunmal immer wichtiger als die Frauen auf den Seitenlinien.
    So, jetzt entschuldigt mich, ich muss kotzen gehen.

  7. 7 dave12 01. Juni 2011 um 14:45 Uhr

    War mir irgendwie fast klar, dass die vorliegenden Infos „unwichtig“ sind für manche8-| Ist wohl ein klarer fall , da das opfer weiblich ist, wen kümmert da schon so unwichtige Gesetze ( die eben nicht nur in solchen Fällen eine Rolle spielen).

    Manche müssen halt erstmal aufgrund Falschaussagen beschuldigt werden, und darunter leiden, um für solche Gesetze dankbar zu sein.

    Beim basketball sind die Spieler generell wichtiger als die Cheerleader, die Putzleute, die Wachleute usw…
    normal eigentlich.

    Und sein Bekenntnis war ein Jahr nach diesem Vorfall, aber ich glaube, manchen ist es egal, hauptsache er wird geteert und gefedert…

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