Men can stop rape

Ein wundervolle Initative wurde von australischen Studierenden ins Lebengerufen. Auf der Seite „Men speaking out“ sprechen sich zahlreiche junge Männer gegen sexuelle Gewalt an Frauen aus.
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20 Antworten auf “Men can stop rape”


  1. 1 @canesco 06. August 2011 um 8:15 Uhr

    Was daran „wundervoll“ sein soll, ist mir nicht klar. Die Bekenntnis zu etwas, das selbstverständlich zu sein hat, empfinde ich allenfalls als peinlich. Nächstens bekennen Männer noch öffentlich, auf Kindesmissbrauch und Mord verzichten zu wollen und die Frauen spenden dafür „wundervollen“ Applaus?! Na, herzlichen Glückwunsch…

  2. 2 leonie 07. August 2011 um 11:33 Uhr

    @canesco: natürlich sollte es selbstverständlich sein, dass Männer gegen sexuelle Gewalt sind. In einer Gesellschaft wie unserer ist es das aber nicht, ganz im Gegenteil Männer wachsen eben nunmal oft mit einem Bild argressiver Sexualität auf. Der weibliche Körper ist in dieser Weltanschauung ein Selbstbedienungsladen, wo man nehmen kann was man bekommt. (siehe dazu auch http://en.wikipedia.org/wiki/Rape_culture) und wenn es da reflektierte Männer gibt, die sich gegen dieses Missstand aussprechen und ihn erkannt haben, ist das doch bewundernswert, weil nicht selbstverständlich.
    Um Vergewaltigungen zu verhindern müssen Männer ihren Umgang mit Sexualität und Macht überdenken, nicht anderes kann Vergewaltigungen verhindern. Und deshalb ist es wundervoll wenn sie es tun.

  3. 3 Tim 07. August 2011 um 17:21 Uhr

    @ Leonie

    Und wieso sollen Frauen es nicht verhindern. Also jetzt losgelöst vom Opfersein.

    Auch Frauen müssen ihren Umgang mit Macht und Sexualität überdenken. Bzw. die gesamte Menschheit, aber nicht Männer alleine.

    Anmaßend. Müssen tun wir Männer schon mal gar nichts.

  4. 4 TOHUWABOHU 07. August 2011 um 18:05 Uhr

    Nein, da kann ich canesco nur zustimmen: Ich finde das echt scary. Typen, die lächelnd Schilder in die Kamera halten wie „I can stop rape“ oder „I blame rapists not women’s clothing“, ich meine:WTF?! Und dass sie die Gleichberechtigung von Frauen akzeptieren ist ja auch schön, aber…sollen sich da jetzt Frauen drüber freuen? Oder dankbar sein? Oder geht’s da mehr um so was wie „Nicht alle ‚von uns‘ sind so.“?

  5. 5 leonie 07. August 2011 um 18:25 Uhr

    @tim: oh doch „ihr männer“ müsst da leider schon was, von allein ändert sich nämlich garnichts.

    @TOHUWABOHU: ich fnde es einfach ne cool Vorbildsaktion, es ist enorm wichtig dass sich Männer mit diesen Themen beschäftigen und natürlich solltens ie das nicht tun um dann bei irgendwem Händeklatschen auszulösen, sondern einfach so für ne gerechtere Welt.

  6. 6 onyx 07. August 2011 um 23:21 Uhr

    Ich weiß nicht, ich finds auch seltsam.
    Natürlich kann jeder etwas gegen sexuelle Gewalt tun. Und es ist durchaus lobenswert, wenn sich Männer damit beschäftigen. Aber sinnvoller und effektiver ist es, es einfach zu LEBEN. Das hat eine wesentlich größere Vorbildfunktion, als Schildchen in eine Kamera zu halten.

  7. 7 Marcie 08. August 2011 um 12:59 Uhr

    „Euch Männer“ gibt es als homogene Gruppe nicht, vor allem was das Thema Sexuelle Gewalt angeht.
    Da kann ich noch so viele Schilder in die Kamera halten, andere werden trotzdem weitervergewaltigen.

  8. 8 dodo 08. August 2011 um 23:09 Uhr

    Ich find’s jetzt auch nicht soooo die Leistung. Aber immerhin wird dabei ne Atmosphäre geschaffen, in der Männer auch mal gut und ernsthaft über Vergewaltigung sprechen können – allzuoft ist die nämlich dem Stammtisch, so à la „wir wissen doch alle, Frauen spielen schwer zu kriegen höhöhöhö *schulterklopf*“, ähnlicher als ein klares Bekenntnis gegen Vergewaltigungen. Und leider kriegen es die meisten Männer nicht mal fertig, ihren Arsch hochzukriegen, auch nur um ein Bild zu knipsen, da es imer noch zu oft als „Frauenproblem“ gesehen wird.
    Von dem her: immerhin ein kleiner Anfang.

  9. 9 Alvy 09. August 2011 um 9:45 Uhr

    Ist doch erstmal nett. Gerade auch für antisexistisch oder profeministisch aktive Männer. Man fühlt sich dabei hin und wieder nämlich tatsächlich ein wenig einsam. Ich freue mich daher immer über solche Aktionen.

    Dennoch bleibts natürlich einfach nur ein hochgehaltenes Schild. Und sollte wohl nicht mit diesen Bildern von Heldentum, die mich da oft nerven, aufgeladen werden.
    Aber als kleine Geste: Warum nicht?

    Hat eigentlich mal jemand den „glass escalator-Effekt“ bei Männern in feministischen Kontexten untersucht? Das fände ich spannend.

  10. 10 Volker Racho 10. August 2011 um 21:03 Uhr

    Ich weiß nicht, was es da zu meckern gibt. Die Aktion ist sicherlich nicht die Lösung des Problems, aber eine gute Geste immerhin. Wie einige Vorredner_innen schon sagten, es muss eine Atmosphäre geschaffen werden, in denen sexuelle Übergriffe jeder Art geächtet werden und nicht nach dem Motto: „Du willst es doch auch“, Akzeptanz finden und dies ist leider ein immer noch vorhandenes Problem. Und etwas dagegen zu tun, auch wenn die Aktion im wahrsten Sinne des Wortes sehr plakativ ist,ist doch immerhin schon besser, als nichts zu tun. Gelebt werden, muss dieser Ansatz natürlich ebenfalls.
    Und Menschen, die aktiv werden, vorzuwerfen, sie würden dies nur tun um dafür Lob zu bekommen, ist relativ einfach.
    Allgemein stören mich die Diskussionen die nach dem Motto geführt werden „die Männer“ und „die Frauen“. Das ist mir zu essentialistisch. Unabhängig vom Geschlecht sollte man etwas dafür tun, dass sich aktuelle Missstände verändern. Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen gehören bekämpft, egal ob von Mann, Frau oder was immer man sein möchte.

  11. 11 Tim 11. August 2011 um 16:37 Uhr

    @ Leonie

    Ja mag sein, aber die Männer, an die das geht, interessiert es nicht. Und an die Männer mit den Schildern ist es nicht gerichtet da sie sowieo niemals eine Frau vergewaltigen würden (wovon ich jetzt mal ausgehe) bzw. an die Männer für die eine Vergewaltigung niemals in Frage käme

    Ich könnte jetzt auch ein Schild hochhalten wo steht: Ich bin gegen Diebstahl, die Frage ist nur ob sich ein Dieb davon beindrucken lässt.

    Ich bin natürlich auch gegen Vergewaltigung, genauso wie ich gegen Mord, Krieg, Diebstahl usw. bin…und nun? Schön das wir drüber gesprochen haben?

    @Marcie

    Eben.

  12. 12 Luna 12. August 2011 um 15:47 Uhr

    Nein, Tim, nein.
    Vielleicht erreicht diese Message einen Freund/Kollegen/Bekannten/Verwandten eines (potenziellen) Täters. Der mal dann die Sprache drauf bringt („Vor kurzem hab ich da beim Rumsurfen was gesehen….“), der es schafft, etwas im Kopf zu „pflanzen“, was sich dann auswächst und somit das Denken (und Tun) ändert.
    Es ist für (wenn ich total klischeehaft und in Schubladen denke) Männer sicher gut, ein Art Vorbild zu haben, die „das“ auch nicht machen. Und auf die Fragen der ach so „männlichen“ Männern (die eben Frauen vergewaltigen und keine Selbsteinsicht besitzen) antworten zu können:“XY tut das auch nicht und ich bin auch männlich genug, um das nicht zu tun.“
    Oder so.
    Jedenfalls, ich finds so zum Anfang mal nicht schlecht, die Lösung schlechthin ist es aber auch nicht gerade.

  13. 13 Tim 14. August 2011 um 18:49 Uhr

    @Luna

    Du bzw. ihr tut als sei jeder 2. Mann ein Vergewaltiger.

    Wieviel % von den Männern sind denn Vergewaltiger? 1% vielleicht.

    Ich weiss es nicht. Aber so in etwa dürfte das schon hinhauen. Es ist also kein großes Problem…(aus der Sicht eines Mannes natürlich) Oder sind die Russen wieder einmarschiert?

    Wer gibt es denn zu ein Vergewaltiger zu sein? Wohl kaum jemand, was auch gegen die sog. Rape Cultur spricht.

    Wenn es eine sog. Rape Cultur gäben würde, dann würden sich VErgewaltiger ja damit brüsten. Doch selbst oder gerade auch im Knast sind so Leute dir unterste Hierachie.

  14. 14 Luna 15. August 2011 um 15:30 Uhr

    Ich weiß es nicht, wieviel Prozent Vergewaltiger sind. Jedenfalls genug!

    Und: vielleicht hast DU das Gefühl, es gibt keine Rape Culture. Schön für dich, aber es gibt massenweise Frauen/Mädchen, die jeden Tag davon betroffen sind. Selbst hier im Blog gibt es immer wieder welche, die verbal ausfällig werden (und ja, das ist auch Rape Culture).

  15. 15 lanu 15. August 2011 um 16:34 Uhr

    Und: vielleicht hast DU das Gefühl, es gibt keine Rape Culture. Schön für dich, aber es gibt massenweise Frauen/Mädchen, die jeden Tag davon betroffen sind. Selbst hier im Blog gibt es immer wieder welche, die verbal ausfällig werden (und ja, das ist auch Rape Culture).

    Schöner Zirkel: Es gibt eine Rape-Culture, was man ja daran merkt, dass massenweise Frauen/Mädchen tagtäglich von etwas betroffen sind, das man als Teil einer Rape-Culture definiert.

  16. 16 cyrano 16. August 2011 um 21:01 Uhr

    @Tim. Was die Frage, wieviele Männer vergewaltigen, mit dem „Einfall“ der Russen (vergewaltigen die denn besonders viel???) zu tun hat, entzieht sich, ich tu mal ganz naiv, meiner Kenntnis (das Bild vom vergewaltigenden Russen kennt man allerdings von Menschen, die ein ganz besondres Verhältnis zum Jahre 1945 haben.

    Was allerdings stimmt, ist dass das Schild einen frommen Wunsch ausdrückt, und nur ernsthaft Sinn macht, wenn man eben von dieser „Rape Culture“ ausgeht, nach der jeder Mann potentiell Vergewaltiger ist. Kritik am Begriff der „Rape Culture“ zu führen, wiederum als Beleg der „Rape Culture“ zu werten, ist tatsächlich vor allem ein lustiger Zirkel, der gegen jede Kritik immunisiert. cf. @ Lanu.

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    „Es ist für (…) Männer sicher gut, ein Art Vorbild zu haben, die „das“ auch nicht machen. Und auf die Fragen der ach so „männlichen“ Männern (…) antworten zu können:“XY tut das auch nicht und ich bin auch männlich genug, um das nicht zu tun.“

    Vielleicht hatte ich in meinem Leben mit den falschen Männern zu tun, aber diese Situation existiert einfach nicht. Mann wird wirklich nicht von „männlichen Männern“ gefragt, ob er nicht auch mal vergewaltigen will, und Männer, die vergewaltigen (wie auch die wenigen Frauen), werden sich von einem „Vorbild“, das nicht vergewaltigt, nicht davon abbringen lassen. Die „typische“ Vergewaltigung, mit all den falschen Vorstellungen von ihr (Mann im Busch im dunklen Park), ist tatsächlich geächtet), und Vergewaltigungen (im Famillien- oder anderweitig Vertrauten Rahmen) sind bereit geächtet, was nicht damit verwechselt werden sollte, dass oft genug Vergewaltigungen juristisch schwer zu verfolgen sind, bzw. auch jenseits der verbreiteten Vorstellung von dem, was eine Vergewaltigung nur sein kann, bagatellisiert werden.

    Das Schild „I can stop rape“, und die Rede von den Positiven Vorbildern leisten der Bagatellisierung sogar weiter Vorschub. Selbst, wäre das Ganze offener, und ohne die maßlose Selbstüberschätzung („We, You, whatever … should not rape“) formuliert, es bliebe doch eine Aussage, die jede und jeder unterschreiben würde. Unter (http://maedchenmannschaft.net/der-taegliche-slutwalk/) wurden einige Erfahrungsberichte übler Belästigungen zusammengetragen, ob davon etwas den Strafbestand Vergewaltigung erfüllt weiß ich nicht, ich habe nicht alles gelesen. „I can stop rape“ bzw. „rape is bad“, würde wahrscheinlich jeder der dort beschriebenen Menschen unterschreiben. Männer verabreden sich nicht, wie von @Luna suggeriert, zum vergewaltigen, und fragte tatsächlich mal ein „männlicher Mann“, ob man das nicht mal tun sollte, könnte er sich in der Regel der Ablehnung durch seine „Peer Group“ sicher sein. „Vorbilder“, noch dazu solche, die zur Klärung des Begriffs nichts beitragen, werden Vergewaltigung sicher genauso wenig aus der Welt schaffen, wie die existierende Strafandrohung.

  17. 17 Khaos.kind 11. September 2011 um 0:29 Uhr

    Ist zwar schon ein Weilchen her

    aber klar, Männer können offen dazu stehen NICHT zu vergewaltigen. Und ich finde die „das ist doch selbstverständlich“ und „warum sollten sie dafür gelobt werden“-Kommentare echt idiotisch.
    Es geht doch nicht drum, alle anderen, die das nicht offen sagen… wait. DOCH. Es geht genau darum, dass gefälligst JEDER und JEDE sich gegen Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe, sexualisierte Gewalt und Herabwürdigung anderer aussprechen sollte! Und es nicht tun!

    Diese Aktion ist ein netter Ansatz des positiven Outings. Deswegen werden doch nicht alle anderen als „aber du willst das ja“ gedacht.
    Diese Aktion ist ein netter Ansatz Anti-Vergewaltigungs-Aktionen aus der „das machen nur Frauen/FeministInnen“-Ecke zu holen. Als Ergänzung, nicht als Ablöse.

    Denn Vergewaltigung/sexuelle Übergriffe sind nicht die Ausnahme, als die sie gern hingestellt werden. Die Ausnahme sind Männer, die ihr Gesicht dafür hergeben und das öffentlich thematisieren!

  18. 18 mysa 11. September 2011 um 17:57 Uhr

    @Khaos.kind

    Hey, das ist ja genau die Logik, nach der ich auch unangekündigte Hausdurchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung und so ziemlich alle anderen Punkte der Wunschliste eines totalitären Staates gut finden muss, denn ich hab ja nichts zu verbergen.

    Und deshalb sollte ich mich also auch als Nichtvergewaltiger outen, weil ich hab ja nichts zu verbergen.

    Ich nehm für mich mal die Unschuldsvermutung in Anspruch, ich hoffe das ist noch halbwegs im Rahmen …

  19. 19 Neo R. 12. September 2011 um 17:20 Uhr

    Ja, genau „halbwegs im Rahmen“… Tu doch nicht so als wäre das hier kein Rechtsgrundsatz. Hausdurchsuchungen gibt es hier übrigens auch, und nein die folgen nicht dieser Logik.

    Können wir endlich mal davon absehen dass hier die armen verfolgten Seelen ihren inhaltsleeren Müll auskippen dürfen?!

  20. 20 MeinName 18. März 2012 um 10:30 Uhr

    „Wieviel % von den Männern sind denn Vergewaltiger? 1% vielleicht.“
    Falsch. Es sind deutlich mehr als das, viel mehr (ich habe keine genauen Zahlen, aber ich weiß, dass jede 4. Frau und ca. jeder 10. Mann in seinem Leben mind einmal – meistens eher mehrmals – Opfer von einer Vergewaltigung wird. Dementsprechend kannst du dir ausrechnen, wieviele Täter es geben muss).

    „Der Vergewaltiger“ ist (in der Regel) nicht der klassische, psychisch gestörte Einzelgänger, der im Park Joggerinnen auflauert, und sie danach mit 15 Messerstichen absticht. Vergewaltiger leben mitten unter uns, sind unsere Freunde, Verwandten, Lehrer, oder der Typ gegenüber an der Bar. 80% aller Vergewaltigung passieren im Freundes-, Bekannten- und Verwandschaftskreis.
    Vergewaltigung ist nicht nur im Dunkeln aus einem Busch rausspringen, sondern Vergewaltigung ist auch „wenn eine Frau ‚nein‘ sagt meint sie ‚ja‘“, oder „ich füll sie einfach vorher ab“, oder „ich überred sie einfach solange bis sie nachgibt“, oder „die hats doch drauf angelegt, so wie sie geflirtet/geknutscht/getrunken/sich angezogen hat“ oderoderoder. Das sind alles Sprüche, die in Männerrunden nicht gerade selten fallen. Oft ist den Leuten gar nicht klar, was Vergewaltigung eigentlich ist, und dass diese Sprüche alle eine Vergewaltigung andeuten. Man kennt, aus Medien und Co, eben oft nur den irren Serienvergewaltiger, der seinen Opfer im Park auflauert. An so jemanden kommt man vielleicht nicht so leicht ran, aber der ist auch die Außnahme. Aber man kann mit seinen Freunden darüber reden, dass es auch Vergewaltigung ist, wenn sie stark betrunken, oder am Schlafen, oder am Weinen ist. Und man kann thematisieren, dass es auch dann eine Vergewaltigung sein kann, wenn sie sich nicht körperlich wehrt, oder wenn sie nicht ganz klar „nein“ sagt, oder wenn sie freiwillig angefangen hat es sich aber zwischendrin anders überlegt, oder wenn sie die eigene Freundin/Frau ist.

    Ich kenn die Aktion „Men Can Stop Rape“ ein bisschen anders, und zwar von diesen Plakaten: https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-snc7/430593_118695874922930_100003475543695_76654_1906301208_n.jpg .
    Das Problem bei der Rape Culture ist doch u.a. auch, dass Frauen immer und immer wieder gesagt wird, wie sich verhalten/kleiden/benehmen sollen, damit sie nicht zu Opfern werden (oft wird einer Frau dann auch eine Mitschuld gegeben oder zumindest impliziert, falls sie doch Opfer von sexueller Gewalt werden sollte). Aber es wird so gut wie nie Männern gesagt, wie sie sich verhalten sollen um nicht zum Täter zu werden.
    Da 99% aller Vergewaltiger nunmal männlich sind, liegt es sehr wohl an den Männern, Vergewaltgung zu stoppen. Sie sind diejenigen, die es in der Hand haben, nicht zu Vergewaltigern zu werden. Daher find ich so Aktionen super!!

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