Antifeministen im Netz – Gewaltbereitschaft

Feministen-Blogs und Gender-Themen werden im Netz systematisch von einer handvoll Maskulinisten zugetrollt. Der Sozialwissenschaftler Hinrich Rosenbrock hat dazu mit „Die antifeministische Männerrechtsbewegung“ eine Expertise für die Heinrich-Böll-Stiftung geschrieben, in der er unter anderem auch auf die Gewaltbereitschaft und die Nähe zum rechtem Rand der Antifeministen hinweist.
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2 Antworten auf “Antifeministen im Netz – Gewaltbereitschaft”


  1. 1 Medusa 12. Februar 2012 um 15:17 Uhr

    das ganze könnte sich leicht lösen lassen, wenn maskus dem 3. ratschlag unter dem stichwort „was ist zu tun“ ihres mit-antifeministen th. lentze folgen würden: auswandern :)>-. (auf seiner seite schlägerinnen-stopp). ich würde die maskus ja gerne ausdrücklich dazu ermuntern, aber die solidarität mit den betroffenen in den angestrebten landstrichen hält mich davon ab.

    rené kuhn, schweizer initiator des ersten internationalen antifeminismus-treffens, kündigte vor einem jahr an, die adressen der schweizer frauenhäuser im internet zu veröffentlichen, weil dort männerhass geschürt würde und unbewiesene anschuldigungen aufgestellt. auf die medialen reaktionen hin und nachdem die justiz eingeschaltet wurde, hieß es dann, man habe ja nur aufmerksamkeit für die problematik erzielen wollen…

  2. 2 Katharina 20. Februar 2012 um 23:32 Uhr

    ganz ehrlich, einige maskulisten/antifeministen wirken in letzter zeit immer mehr wie eine art ku klux clan. da werden feministinnen nicht mehr als menschen mit anderer meinung wahrgenommen, sondern allenfalls als menschen zweiter klasse und weniger, die man (so der o-ton in vielen kommentaren, forenbeiträgen und blogs) problemlos beschimpfen und beleidigen kann, sind ja keine menschen mehr, sind feministinnen (oder femifotzen, femastasen oder was auch immer). selbst wird für die eigene meinung aber immer auf meinungsfreiheit gepocht. für sehr viele von ihnen sind frauen an sich menschen zweiter klasse, unterhaltshuren, arbeitsfaule sch***. da wird mit vergewaltigung und mord gedroht, wobei vergewaltigung an sich ja ohnehin nicht schlimm ist, allenfalls eine form der nötigung. jeder mann, der nicht streng auf linie ist (selbst aus den eigenen reihen) ist ein pudel oder sogar einer „dem man die kehle aufschlitzen sollte“. diese extremen aggressionen, die hierarchische weltsicht, die sicht auf und das vorgehen gegen alle mit anderer meinung, zusammen mit den oft extremen widersprüchen in der maskulistischen vorstellungswelt (z.b. was hausfrauendasein versus unterhaltsrecht und „natürliche aufgaben der frau“ versus sorgerecht betrifft) wirkt mittlerweile derart skuril – leider gefährlich-skuril. und das nochmal zusammen mit der vorstellungswelt eines breivik (der ja die meisten antifeministischen „thesen“ 1 zu 1 in seinem manifest stehen hat) … fehlen nur noch die kapuzen und die todeslisten … ich sehe da langsam eine radikalisierung, die extrem gefährlich ist.

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