„Wir Frauen – Das feministische Blatt“

„Wir Frauen“ kommt in diesem Frühjahr mit einer äußerst spannenden Ausgabe daher. Schwerpunkt ist Publizistik – und dieser wird gründlich entwickelt. Aber die schöne Randbemerkung zuerst: Allein schon durch die kleinen Leseempfehlungen der einzelnen Redakteurinnen ergibt sich ein wunderbarer Blick über die feministische Medienlandschaft, von Das Argument über Die Krake bis hin zur Schlangenbrut. Gründlich angegangen wird das Thema aber auch deshalb, weil in kurzweiligen Artikeln ein Überblick über die Anfänge der Frauen-Zeitschriften in Deutschland, über die von Clara Zetkin geprägte „Die Gleichheit“ bis hin zu den aktuellen Medien und der Unterrepräsentierung von Frauen dort gegeben wird. Auch Hedwig Dohms zeitloses Werk „Die Antifeministen“, das nach wie vor begeistert, wird gewürdigt, immerhin jährt sich die Veröffentlichung zum 110. Mal. Hier ist es übrigens online. Aber auch Frauen im Widerstand während der Nazi-Herrschaft werden thematisiert – lesenswert, weil sie all zu oft vernachlässigt wurden und die als weiblich eingeordenten Widerstandsformen nicht selten verniedlicht wurden und vernachlässigt wurde, dass diese Frauen ihr Leben riskierten. Ich bin von der aktuellen Ausgabe begeistert und empfehle daher hier die Lektüre.


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