Kristina Schröder wirbt für die Quote


Es geschehen eben doch noch Zeichen und Wunder!

Kristina Schröder macht Werbung für die Quote:

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will im Fall der Einführung einer gesetzlichen Frauenquote für Spitzenjobs in der Wirtschaft ihr Amt niederlegen.

Noch ein Argument für eine Quote – also alles in allem gar keine schlechte Idee, dieser Plan.


14 Antworten auf “Kristina Schröder wirbt für die Quote”


  1. 1 Anubis 15. April 2012 um 23:12 Uhr

    Zwei Fliegen.

  2. 2 zaungaestin 16. April 2012 um 17:31 Uhr

    da müssten ja selbst die hartgesottesten Gegner nicht wiederstehen können.

  3. 3 paula 16. April 2012 um 17:46 Uhr

    Das ganze wäre ’ne Überlegung wert. Ist die Frage was das kleinere Übel ist – Schröder oder Quote?! :-?

  4. 4 mitternacht 16. April 2012 um 20:54 Uhr

    Auf die Gefahr hin jetzt als uninformiert abgetan zu werden:
    Welchen Vorteil bringt eine Quote, wird dabei nicht das Gefühl positiver Diskriminierung vermittelt?
    Wird dabei nicht das Gefühl vermittelt: „Ihr Frauen schafft es nciht alleine“?
    Hat das nicht zur Folge, dass sich einzelne ungerecht behandelt fühlen?
    Ist der Ruf nach einer Quote nicht viel zu kurz gedacht, weil eine solche Quote eben dazu führt, dass die Trennung und Konkurrenz zwischen Männern und Frauen (da es realistisch nur eine biologische Quotegeben wird) noch stärker werden?

  5. 5 Sebastian 17. April 2012 um 1:05 Uhr

    MMh..ist zwar OT AABER:

    Ihr habt hier Werbung für ein sog. Gender Camp.

    Ich weiss zwar das viele Soziologen und Genderfreaks um besonders „weltoffen“ oder akademisch zu wirken unnötig englische Begriffe zu verwenden.

    Frag mal einen Engländer was aus seiner Sicht Gender-Camp bedeutet ;)

    So in etwa: Konzentrationslager für sexuelle Abweichler oder Umerziehungslager.

    Ich meine mir ist es latte, ich finds lustig. Zeigt nur das ihr keine Ahnung habt und davon viel.

  6. 6 Marcie 17. April 2012 um 14:37 Uhr

    Würde mir da nicht sowiele Hoffnungen machen:
    wenn nicht mal ein Viertel der Bevölkerung verbindliche Quoten will*, wäre es politischer Selbstmord, diese einzuführen.
    Diese ganze Diskussion ist also mehr als müßig.

    * Quellen:
    http://diestandard.at/1334132503721/Deutschland-Umfrage-Verbindliche-Quote-findet-wenig-Zustimmung
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,827383,00.html

  7. 7 Männlich 17. April 2012 um 15:20 Uhr

    @mitternacht
    ich hab da mal n artikel in der TAZ (zum Frauentag war das glaub ich) gelesen, wo drin stand wie Männer sich in Unternehmen gegenseitig „hochziehen“. Also die (Höhergestellte, niedrigergestellte) gehen zusammen golfen, klettern, etc., und dann befördert der (Männliche) chef seine männnlichen angestellten wesentlich schneller (bzw. überhaupt) befördern.

    Ich glaub darum gehts bei der Frauenquote. Es is ne künstliche Möglichkeit, Gerechtigkeit zu schaffen, weil die (zumeist männlichen) Chefs GEZWUNGEN werden entsprechend viele Frauen zu befördern. Ob da bei der praktischen Umsetzung dann ales so gut klappt, weiß ich nicht, muss man kritishc überprüfen.

    Demzufolge bin ich für die Frauenquote, bin aber für (emanzipatorische/ antisexistische :) ) Kritik offen.

  8. 8 l 17. April 2012 um 20:33 Uhr

    tja, was soll man da sagen? augstein schlägt das mädchenblog locker.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,827804,00.html

  9. 9 mitternacht 18. April 2012 um 17:33 Uhr

    @Männlich:
    DasProblem liegt dann aber doch darin, dass die Kommunikation zwischen Männern und Frauen in Unternehmen schwächer ist, als die zwischen gleichgeschlechtlichen, nciht, dass Frauen nciht befördert werden sollen.
    Aus diesem Grund ist es doch sinnvoller darauf hin zu wirken, dass die Kommunikation zwischen Männern und Frauen gesteigert wird, als bei gleichem Genotyp (also weiterhin gestörte Kommunikation) zu versuchen am Phänotyp etwas zu ändern (Quote einführen). Sollte dies dennoch passieren wird es doch zur stärkeren Abkapselung beider Gruppen innerhalb der Unternehmen kommen, was widerrum das Arbeitsklima schafft, weshalb widerum eine Gruppe im Unternehmen diskriminiert werden wird, da dann das Unternehmen wieder an einem Strang zieht.
    Aus diesem Grund führt die Einführung der Quote unter anbetracht der von dir genannten Gründe doch eher zu einer noch Frauenfeindlicheren oder alternativ ebenso männerfeindlichen Umgebung.
    Das Problem sollte daher längerfristig angegangen werden indem zunächst Frauen ermuntert werden von ihren Arbeitgebern bei ähnlicher Leistung wie andere (männliche) Mitarbeiter gleichen Lohn zu fordern (mögl. ohne Gericht – da Klimaschaden). Zugleich sollte in der Kindergarten und Schulerziehung die zwischengeeschlechtliche Kommunikation verbessert werden.

    Ich gebe zu, dass dieser Lösungsansatz nciht den Frauen hilft, die unbedingt jetzt sofort einen der „super-Jobs“ haben wollen. Ich denke aber gezeigt zu haben, dass eine kurzfristige Flächendeckende Lösung dafür nicht existent ist.

  10. 10 Mandy 23. April 2012 um 10:11 Uhr

    Aktuell wurde doch herausgefunden, dass anonyme Bewerbungen stark zum Abbau von Nachteil und Ressentiments beitragen kann. Wäre das nicht vielleicht eine Lösung, auf die sich alle einigen können? Ich sehe zwar ein, dass die Selbstverpflichtungen gescheitert sind, aber eine Quote halte ich auch nicht für die ultima ratio… Vor allem, wenn dann solche Dinge geschehen wie aktuelle im VW-Aufsichtsrat.

  11. 11 Oro 05. Mai 2012 um 11:38 Uhr

    Eine Frage habe ich mal, wie wird eigentlich bei den Pro Frauenquote Leute eingearbeitet, dass es kein einziges bekannte Marktrelevantes Unternehmen gibt(apple,ms, bayer, sony, bmw, deutsche bank, basf etc.) das von einer Frau gegründet wurde?
    Und würde das mal der Fall sein, glaubt ihr nicht auch die würde zuerst Freundinnen oder weibliche Bekannte aus der Abi oder Uni Zeit ins Boot holen für nen start up?

    Ich halte von der Quote überhaupt nicht , bei all den Marketing Bullshit und Bllshit Bingo in der Politik hab ich bereits genug gesehen, dass beide gender da grob verkacken können und Charakter Arschlöcher sind, die in den aller seltensten Fälle Ihre Positionen durch Kompetenz erlangt haben. Mit einqer Frauenquote sähe das ganz sicher nicht anders aus, dann kämen halt auch nur die Frauen durch die Quote nach oben die am lautesten schreien und sich am tollsten verkaufen nach Außen hin und natürlich am ehesten moralische Bedenken bei seite legen wenn es um Themen für Korruption, Lobbismus oder Patentkriege etc. gehn sollte. Nö danke.

  12. 12 Paula Grimm 06. Mai 2012 um 14:40 Uhr

    Tach zusammen,

    hier kommen einige Gedanken zu den Kommentaren und zum Artikel.
    Rücktritt Frau Schröder: Es wäre schon spannend zu erleben, wie sehr die Ministerin schon an ihrem Posten klebt, ob sie schon genug mit ihrem Buch verdient hat, dass sie zur Überzeugung gelangt, dass ein Rücktritt kein großer Verlust wäre.

    Kommunikation: Wenn für die Kommunikation wichtiger Entscheidungen, auch bezogen auf Personalia keine oder ganz wenige Frauen zur Verfügung stehen, wie stark kann dann die Kommunikation zwischen Männern und Frauen entwickelt sein?
    Die Quote selbst: Behinderten Menschen hat die Quote eigentlich nichts genutzt. Allerdings können sich Unternehmer davon immer noch frei kaufen, Behinderte einstellen zu müssen. Immerhin wäre das bei der Frauenquote nicht der Fall. Die Frauenquote ist höchstens ein Anschub für die Einstellung von Frauen in Führungspositionen. Über die prozentuale Höhe müsste man wirklich auch noch ausführlich nachdenken.
    Quotenmakel: Jedem Behinderten, der einen qualifizierten Arbeitsplatz bekommt, wird der Quotenmakel auf die Stirn geklebt, weil er seinen Arbeitsplatz angeblich nur bekommen hat, weil er ein Behinderter ist, und die Quote erfüllt werden soll. Dagegen findet niemand etwas dabei, dass viele Herren in Führungspositionen ihren Posten nur durch Vitamin-B, also über Beziehungen haben.
    Alles erdenklich Gute für Euch!

    Liebe Grüße

    Paula (Textorka)

  13. 13 maler 15. Juni 2012 um 2:22 Uhr

    Wenn schon Frauenquote, dann bitte eine Quote für alle Gruppen, die in Vorstandsetagen aktuell unterrepräsentiert sind. Also eine Quote für körperlich Behinderte, eine Quote für Homosexuelle, eine Quote für Migranten usw.

  1. 1 Kristina, im Ernst? Linksammlung. « sofcha Pingback am 23. April 2012 um 18:27 Uhr

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