Lieber keine Kinder…

…denken sich in Deutschland die meisten.
Woran das liegen könnte, sollte eine Studie jetzt aufdecken. Was dabei zu Tage kam, ist eigentlich ein alter Hut:

Als Gründe für die sinkende Geburtenrate nennt eine Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung vor allem die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Elternschaft, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Hinzu komme fehlende gesellschaftliche Anerkennung für berufstätige Mütter. Das kulturelle Leitbild von einer „guten Mutter“, die zuhause bei den Kindern zu bleiben habe, sei vor allem in den alten Ländern so stark verbreitet, dass berufstätige Frauen sich eher gegen ein Kind entschieden.


1 Antwort auf “Lieber keine Kinder…”


  1. 1 Jessica K 20. Dezember 2012 um 9:14 Uhr

    Nicht nur das. Das ist schon schlimm genug! Aber das, was schon im Laufe der Schwangerschaft passiert, ist manchmal nicht zu glauben. An meiner Schule, an der ich momentan nur eine befristete Stelle, die zur Verlängerung ausstand, habe, werde ich jetzt nicht mehr bleiben dürfen. Das ist der Schule zu anstrengend. Ausführlich habe ich darüber auf dem Vertretungsblog (siehe oben) gebloggt.

    Ich habe auch lange vorher überlegt, ob ich es ohne feste Stelle echt wagen soll, jetzt schwanger zu werden. Da mir aber die Verlängerung fest zugesagt war, …. dachte ich zumindest, es sei OK.

    Nach der Geburt des Kindes werde ich auch gleich wieder die Unibank drücken, denn die Bezirksregierung besteht darauf, dass ich etwas nachstudiere, damit ich überhaupt eine feste Stelle bekommen kann. Fühle ich mich deshalb schlecht? Nein? Aber es wird schon schwierig, denn Kita- und Tagesmütterplätze sind in meiner Stadt eine Rarität und auch an der Uni sieht es nicht anders aus.

    Ohne Job geht es oft nicht, ohne Kitaplatz geht das auch nicht. Das ist alles schon etwas paradox. Da ist wohl eher die Angst, dass ALLES nicht zu packen, als eine „schlechte Mutter“ zu sein im Vordergrund!

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