Mädchenblog – Linkspam im Juli

Der Inhalt vom Grrrlzine Wolverette #5 ist jetzt komplett auch online und schließt mit einem Interview mit den fabelhaften Geffen³:

Reizende Rundungen macht klar, daß Fat Shaming sehr real ist – und spricht in diesem Kontext auch das „Dünnenprivileg“ an.

Nochmal coole Musik: absolut empfehenswerter Samstagabendbeat bei der Mädchenmannschaft mit Hope Masike!<3

Im September findet in Berlin „Jugend hackt“ statt – und es werden noch Mädels gesucht, die mitmachen!

Und wieder Musik: Bitch Magazine präsentiert eine feine Auswahl von feministischer Musik. Und stellt fest:

All of this points to something big: It’s been a good year for not only women in music, but feminism in music.

Die Journalist_innen-Legende Helen Thomas, bekannt und gefürchtet wegen ihrer aggressiv-kritischen Fragen, ist mit 92 Jahren in Washington gestorben.

Rebelcat86 ist genervt von dem Druck, sich eine „Bikinifigur“ zulegen zu müssen – schließlich sollte es beim Badengehen um Entspannung und Genuß gehen! Also: Fuck the beach body!!

Die wunderbare Antje Schrupp <3 geht der Frage nach, ob es wirklich so ist, daß Frauen sich weniger für Politik interessieren und davon weniger Ahnung haben als Männer und stellt fest:

Die Medien berichten vor allem über das, was Männer tun und was Männer interessant finden, dann wird das, worüber die Medien berichten, für das relevante Wissen über Politik gehalten und zur Grundlage für Fragen gemacht, die dann – Überraschung! – Männer “richtiger” beantworten als Frauen.

– welch wunderbarer Satz, der die Situation haarscharf auf den Punkt bringt!

Heather Corinna beleuchtet auf Scarleteen die häufigsten Kondom-Patzer – und wie sich die vermeiden lassen!


2 Antworten auf “Mädchenblog – Linkspam im Juli”


  1. 1 leave 29. Juli 2013 um 20:45 Uhr

    Es geht also um die Politik: „Die Medien berichten vor allem über das, was Männer tun [Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Ilse Aigner…] und was Männer interessant finden [Kita-Plätze, Betreuungsgeld…], dann wird das, worüber die Medien berichten, für das relevante Wissen über Politik gehalten und zur Grundlage für Fragen gemacht, die dann – Überraschung! – Männer “richtiger” beantworten als Frauen [weswegen wir ja auch absolut keine Bundesministerinnen haben…, außer von der Leyen, Schröder, Leutheusser-Schnarrenberger, Wanka, Aigner und der Kanzlerin selbst – und das in einer konservativen Regierung!].“ – Manche Sätze sind zwar hübsch formuliert und bieten scheinbar gute Munition für den Geschlechterkampf, sind aber in Wirklichkeit nur verbale Platzpatronen. Außerdem enthält der Satz einen ausgesprochen fragwürdigen Unterton („was Männer interessant finden“): Hier wird Frauen generell abgesprochen, ein Thema X interessant finden zu können. Was genau finden denn Frauen der Meinung der zitierten Dame nach interessant? Atomausstieg, Nahost-Friedensprozess, Zschäpe-Prozess, Computerausspähaffäre, Situation in Griechenland? Nein? Warum nicht? Sind diese aktuellen Topmeldungen aus dem Bereich Politik etwa „klassische Männerthemen“? Das glaube ich ehrlich gesagt nicht.

  2. 2 @leave 30. Juli 2013 um 18:04 Uhr

    Ich denke schon, dass Frauen gewisse Dinge (notgedrungen) interessanter finden als Männer – Kitaplätze (wird auch erst überhaupt seit von der Leyen diskutiert, und hauptsächlich auch von Frauen!), Reproduktionsrechte, Fürsorgearbeit,… und da werden sich Frauen (notgedrungen eben) auch besser auskennen wie mit Börsenkursen.
    Eben NICHT, weil ihnen das Interesse an „männlichen“ Themen generell abgesprochen werden kann, aber weil (Hallo Patriarchat!) die Lebenswirklichkeiten von Männern und Frauen blöderweise immer noch recht verschieden sind und man sich als Frau oft über ganz andere Dinge Gedanken machen muss als Männer.
    Wär ja schön, wenn’s nicht so wär.

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