Schweizer Volksabstimmung: 70% weiterhin für reproduktive Rechte

Im Ergebnis wesentlich erfreulichere Volksabstimmung in der Schweiz: Anders als in Deutschland werden Abtreibungen auch weiterhin von der Krankenkasse finanziert, deutliche 70% der Schweizer_innen stimmen diese Regelung zu. Die fundichristlich-konservative Initiative dagegen ist also ganz, ganz übel gescheitert – nur wurde diese schweizer Volksabstimmung in den deutschen Medien so gar nicht jenseits einer Randnotiz erwähnt – während die Abstimmung um die Freizügigkeit Topthema war und gerade die christlich-konservativen Fanatiker_innen sich gar nicht genug über die ach so viel demokratischere Schweiz und „Volkeswillen“ begeistern konnten…
Interessant auch in diesem Zusammenhang, daß der Kanton, in dem auch die EU-Freizügigkeit am schärfsten abgelehnt wurde, als einziger auch mehrheitlich gegen die Kostenübernahme durch die Krankenkassen bei Abtreibungen stimmte:

Einzig die Stimmenden im Kanton Appenzell Innerrhoden unterstützten die Initiative, und das mit einem Ja-Anteil von 50,9 Prozent.


1 Antwort auf “Schweizer Volksabstimmung: 70% weiterhin für reproduktive Rechte”


  1. 1 larf 28. Februar 2014 um 22:12 Uhr

    Höhöhö, der sexistische Kanton heißt „Innerr hoden“

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