Beiträge von nummer.drei

Prozesse gegen Feministinnen in Salzburg

Dokumentation eines österreichischen Flugblatt-Entwurfs, der aktuell die Runde macht. Er ist nicht redigiert, daher sind unvollständige Sätze und Kommentare enthalten.

Zur Info vorweg:

Im Juli 12 fanden eine Demo und Aktionen gegen den geplanten 1000-Kreuze-Marsch in Salzburg statt. Zwei Feministinnen (eine aus Wien, eine aus Salzburg) wurden verhaftet und Mitte Dezember finden bzw finden die zwei Prozesse gegen sie statt.
Im folgenden ein Flugblatt (und im Anhang als PDF) zu den Hintergründen und Inhalten und für Solidarität.
bitte weiterleiten und weiter verbreiten
feministische Grüße

Vatikan – Hände weg von uns`rer Vulva

Für den 25. Juli 2012 hatten rechts-religiöse/fundamentalisstische AbtreibungsgegnerInnen wieder einmal einen sogenannten 1000-Kreuze-Marsch in Salzburg angekündigt.
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Bist du noch Feminist_in oder schon „post*it“ …

fiber #21 – call for papers:

Wie Post-Gender sind wir wirklich? Und was für neue Strategien werden mit diesem Begriff verbunden? Ist Feminismus passé und nur noch „unsexy“? When did all that happen? Anders gelesen: Was für neue Ausprägungen hat „der Feminismus” bzw. wie sehen feministische Perspektiven heute und morgen aus? Ist queer der neue Feminismus?
Sogar die Piratenpartei bezeichnet sich als Post-Gender, gleichzeitig werden die Piratinnen* unsichtbar. In Blogs liest man_frau von „Genderkampfnerds“. 
Die Rückbesinnung auf alte Werte fliegt uns ebenso um die Ohren wie Post-
Normalarbeitsverhältnisse und Krise. Wir sehen uns immer mehr mit Flexibilisierung, Prekariat, Individualisierungsprozessen und einer „Generation: Praktikum“ konfrontiert, was nach neuen Lebensentwürfen verlangt.
In „post*it“ steckt aber auch posten: verhandeln/veranschlagen Internet, feministisches
Netzwerken, politischer Aktivismus …
Wir freuen uns auf eure Abstracts zu Bildern, Texten, Bastel-/Bauanleitungen, Interviews und was euch sonst so einfällt per Email bis zum 14. Juli 2012 an conny@fibrig.net.
Eure fibretten

love sex – hate sexism

love sex – hate sexism
via sellerie.soup.io

Sexismuskritisches power sharing und empowerment 15.-17.6.2012

Mein Raum ist dein Raum ist unser Raum?!

Sexismuskritisches power sharing und empowerment
15.-17.6.2012

All-gender Räume, die sich als sexismuskritisch verstehen, werden oft ihren Ansprüchen nicht gerecht. Zu deutlich sind verschiedene männliche Privilegierungen spürbar. Auch wenn dies nicht gewollt ist, erscheinen männliche Privilegien unangreifbar. Dies löst Schweigen, Wut und Ohnmacht aus. In der Folge verschiebt das den Fokus sexismuskritischer Arbeit und stellt diese manchmal vor scheinbar unlösbare Herausforderungen. Queer_feministisches empowerment für Menschen, die von Sexismus betroffen sind*waren, wird dabei eingeschränkt. Power sharing als Hinterfragung männlicher Dominanz erscheint nur verschwommen am Horizont.

In diesem Seminar wollten wir uns dem Spannungsfeld von empowerment und power sharing annähern und zu Möglichkeiten und Grenzen von all-gender Räumen arbeiten. Deshalb wird es gemeinsame und getrennte Arbeits- und Entspannungsphasen geben, in denen uns eine achtsame und offene Atmosphäre und Umgang miteinander wichtig sind. In der Frauen_Lesben_Trans*-Kleingruppe wollen wir uns mit unseren Erfahrungen mit Sexismus/Heterosexismus beschäftigen und gemeinsam stärkende Möglichkeiten entwickeln, um aus Ohnmachtsgefühlen/
-situationen auszubrechen. Die Kleingruppe der männlich Privilegierten wird nicht abstrakt, sondern möglichst konkret an den ›eigenen‹
Privilegierungen sowie Denk-, Gefühls- und Handlungsmustern arbeiten, die sexismuskritischer Verbündetenarbeit im Weg stehen.

Nebenher soll es aber auch Raum für Entspannung und Zeit für uns geben. Das große und ruhige Gelände liegt fast direkt an einem Badestrand (Havel) und ist rundherum von Wald umgeben. Das große Seminarhaus werden wir aller Voraussicht nach für uns haben.

Wir wünschen uns für die den Zeitraum des Seminars eine feste Gruppe. beginn ist am Freitag um 14h und ende am Sonntag um 16h. Bitte versucht euch so zu organisieren das ihr auch wirklich die Zeit dafür habt.

Kosten: Wir werden von der Naturfreunde Jugend Berlin finanziert, weshalb es lediglich eine einmalige Eigenbeteiligung von 15 Euro gibt, die im Bedarfsall aber auch kein muss ist.

Das Seminar findet ganz im norden Berlins in Heiligensee statt.
http://www.zev-berlin.de/cms/cms/front_content.php?idcat=6
http://www.zev-berlin.de/cms/cms/upload/pdf/luft_gelaende.pdf

Mehr Infos und Anmeldung unter: unser_raum@gmx.de
Bitte schreibt in ein paar Sätzen in welcher Kleingruppe ihr euch
verorten und arbeiten wollt. Wir freuen uns auf euch!

austragen: mail an antisexistische-praxen-unsubscribe@lists.so36.net

Sexistischen Werbekampagnen eine kleben

Bezugsgruppe Beckham über AXE-Werbekampagnen.

Let’s talk about sex – Let’s talk about sexual politics

Mit der Bitte um Verbreitung:

Wir suchen noch Schreiber*innen für unsere geplante Sex-Politiken Broschüre…

„Sex ist immer viel mehr als nur Sex. Meistens hat Sex mit Macht zu tun. Sex hat auch mit Geld zu tun, weil sich Sex gut verkauft. Sex ist aber auch was schönes und wird aber leider von vielen Frauen (und Männern) nicht so befriedigend erlebt, wie es möglich wäre, weil wir zwar übersexualisiert sind, aber nicht unbedingt besser informiert als früher.“ schrieb das Sexbroschüren-Team vor einigen Jahren in der Einleitung der ersten Sex-Politiken Broschüre, die von der ÖH Bundesvertretung veröffentlicht wurde. Dabei haben sie sich vorgenommen, möglichst viele „versexualisierte Fragen“ in dieser Broschüre abzudecken. Wenngleich ihnen der Versuch gelungen ist, gibt die Thematik sicher noch genügend Stoff für weitere Broschüren her.

Daher hat das Referat für feministische Politik beschlossen, ein Folgeprojekt zu starten, in dem unterschiedliche Fragen von Sex, Sexualität und Begehren sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen Mechanismen, Praktiken und Politiken behandelt werden soll. Mögliche Themen können dabei sein
- pro-sex
- sex-gender
- safer-sex
- sex-work
- no sex
u.v.m.

Wir suchen dafür auch noch Textvorschläge und freuen uns, wenn ihr euch an der Produktion der Broschüre beteiligen wollt. Schickt einfach bis zum 20.1.2012 ein email mit einem Vorschlag und einer kurzen Beschreibung an frauenreferat@oeh.ac.at.

mfg vom Femref

Referat für feministische Politik
Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft
Bundesvertretung

Taubstummengasse 7-9
1040 Wien

Mobil +43/676/ 888 52 274
Fax +43/1/310 88 80 – 36

Fight back


(nur mal so)

Call for Submissions!

Gerne kündigen wir an:

Die Berlin Femme Mafia präsentiert: feminine Stimmen über Sexismus in der queeren Szene, ein Zine.

Berlin Femme MafiaHast du dich schon mal aus der queeren Szene ausgeschlossen gefühlt oder Vorurteile erlebt wegen deines Genderausdrucks? Die Berlin Femme Mafia will ein Zine rausbringen mit Geschichten von femininenen Trans* und Queers, über Sexismus in den queeren Szenen dieser Welt.

Die Berlin Femme Mafia weiß und erlebt immer wieder selbst, dass es Sexismus gegen Femininitäten in der queeren Szene gibt und wir würden uns freuen, wenn ihr aus eurer Perspektive als sich als feminin identifizierende Queers oder Trans* erzählt. Warum gibt es solch eine Genderungleichheit in einer sich doch oft als feministisch definierenden Bewegung? Wir möchten eure Gedanken und Erfahrungen von Diskriminierung gegen Leute mit femininem Genderausdruck hören.

Dieses Projekt ist aus der Sicht von femininen trans* und queeren Leuten und es soll dabei um Sexismus gegen die verschiedensten Ausdrucksformen von Femininität gehen. Wir freuen uns über Beiträge von allen selbst-definierten Weiblichkeiten, seien es Femmes, Trans*Frauen, Genderqueers und queere Cisfrauen und -männer mit einem femininem Genderausdruck, egal ob ihr den jeden Tag lebt oder nur zeitweise.

Erzählt uns von den Dingen, die euch wütend oder traurig machen. Dabei kann es darum gehen, ausgeschlossen oder diskriminiert zu werden entweder für die Art wie ihr euch bewegt, redet oder anzieht oder auch negative Kommentare über als weiblich gelesene Körperteile. Erzählt uns, was sich eurer Meinung nach ändern sollte. Wie sähe eine perfekte queere Szene für euch aus? Queertopia!

Details und weitere Infos auf:
http://berlinfemmemafia.blogspot.com/

Gesucht: Statements & Sounds zum Frauenkampftag

female:pressureDie nächste femalepressure Radiosendung des freien Wiener Radiosenders ORANGE fällt genau auf den 8. März, der ja in diesem Jahr das 100-jährige Jubiläum des Frauentags markiert. Die Macher_innen der Sendung haben sich „kurzfristig dazu entschlossen was spezielles in dieser Sendung zu machen“ und brauchen dazu Hilfe:

Wir suchen nach Statements und Sounds die zu dem Anlass passen. Wenn welche von euch da draußen so spontan sein wollen und für uns ein Audiostatement zu ihren Heldinnen (in der Musik) oder zu Feminismus und Emanzipation im Musikgeschäft aufnehmen, würden wir uns sehr freun. zB Wer ist meine Heldin / mein Idol und warum? Habe ich Gründe den Welt Frauentag zu feiern? Sind da noch Dinge die es zu erkämpfen gibt? Und so weiter.
ODER sendet uns Sound- bzw. Musik-Schnipsel, die ihr besonders pro feministisch, befreiend, kämpferisch und ermächtigend findet.
Die die Statements sollten bitte nicht länger als 1 Minute sein, weil wir möglichst viele unterschiedliche Kommentare unterbringen wollen. Sounds und Musik-Beiträge können auch länger sein.

Wir freuen uns über Beiträge von möglichst vielen Ladyz die bis Montag den 7.3. entweder per Mail direkt an uns oder in unserer dropbox landen http://soundcloud.com/femalepressure-orange940/dropbox/profile

„If I can´t dance it´s not my revolution!“ (Emma Goldman)

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http://o94.at/programs/female-pressure/

http://www.femalepressure.net/

Kampf dem Sexismus

Mal wieder nichts von mir selbst, aber anlässlich des heutigen „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ lohnt es sich mal wieder Basics auszupacken. Ich halte es für unerlässlich, hier nicht allein von Cis-Frauen zu sprechen, denn auch Trans*-Personen sind von der ganz spezifischen Gewalt, die „Frauen“ betrifft, getroffen. Entweder in ihrer Kindheit oder ihrer Gegenwart. In vielen Städten finden heute Kundgebungen, Demonstrationen, Vorträge etc. statt.
Das folgende Flugblatt wurde von der Rosa Antifa Wien verfasst:

Gewalt gegen Frauen/Mädchen/Lesben/Transgender …

… beginnt mit der Angst beim nach Hause gehen in der Nacht; mit den Pfiffen auf der Strasse.
Gewalt ist die Frage nach dem Kinderwunsch beim Vorstellungsgespräch.
Gewalt ist der Zwang sich nach gewissen Vorstellungen kleiden zu müssen.
Gewalt ist die Einkommensschere zwischen Frauen und Männer.
Gewalt ist die Frau nicht zu Wort kommen zu lassen.

Bei Gewalt gegen Frauen/Mädchen/Lesben/Transgender handelt es sich also um einen Übergriff auf die persönliche Integrität von Frauen/Mädchen/ Lesben/Transgender und die Missachtung ihrer Grenzen. (mehr…)

I‘m a lesbian


Lizzy & The Muff Munchers – I‘m a Lesbian
Music by Yael Heim.

„Ich liebe meine Vagina“

Ich liebe meine Vagina

Love yourself! Gesehen in: Kreuzberg von danilola.

I like your hair

Haarige Angelegenheit von Pop:sch, einen queeren Band aus Wien:


Justizdilemma Vergewaltigung

Unerwartet guter Text der FAZ (sic!) zum Umgang mit Betroffenen sexualisierter Gewalt. Passt auch ganz gut zu den aktuellen Definitionsmachtdebatten in den Kommentaren bei uns, Julia Seeliger und der taz… Justiz-Dilemma: Die einzige Zeugin

„Auf so ne sexistische Scheiße hab ich keinen Bock“

Saalschutz & Frittenbude, 2 Elektro_Pop-Bands mit Wurzeln in der Linken und Fans weit darüber hinaus haben bewunderswert klar und vehement reagiert, als bei einem gemeinsamen Gig der Masse der Geifer ran, weil eine Frau die Bühne betrat und Haut zeigte. Auf die „Ausziehen! Ausziehen“-Chöre reagierten Frittenbude mit dem Abbruch des Konzerts. Auf dem Saalschutz-Blog wird der Abend noch einmal rekapituliert, incl. Videos der Ereignisse. Ich finde die Reaktion wirklich super, gerade eben auch darum, weil sie in ihrem Posting noch einmal auch die problematischen Aspekte eines solchen Abbruchs eingehen.