Beiträge von Viktoria

Kinderhochzeit

Die amerikanische Fotografin Stephanie Sinclair hat sich der Aufgabe gewidmet, Kinderhochzeiten weltweit fotographisch fest zu halten. Etwa 50% der äthiopischen Mädchen werden vor ihrem 15. Lebensjahr verheiratet. In Afghanistan zündeten sich Mädchen selbst an, aus Angst vor ihrem Ehemann.

Über folgenden Spiegelartikel, gelangt man zu Stephanie Sinclairs Fotostrecke.

Die „perfekte Partnerin“

„Barbie is my best friend!“

Schlimm genug, wenn solch eine Aussage von einem 10-jährigen Mädchen kommt. Spielzeug sollte nie der Ersatz für wahre Freundschaft, wie die zwischen zwei Menschen, sein. Auch kein Ersatz für die Freundschaft zwischen Mensch und Hund, Katze, Hase, Maus oder von mir aus auch den kleinen Goldfischen. Auch das großangelegte Spielzeug mit der schönen Abkürzung „PC“, sollte persönliche Kontakte nicht in den Hintergrund stellen. Ich selbst weiß, wie verlockend, dieses Ding ist, doch gehöre ich zum Glück noch zu einer Generation, welche eine PC-Freie Kindheit verbrachte.

Was ist denn nun, wenn erwachsene Männer Barbie zur besten Freundin, zur Geliebten haben? Besser gesagt, Barbies große Schwester, Barbie in voller größe für „nur“ 6.499$, wie es die Firma „Realdoll“ anbietet.

Since 1996, we have been using Hollywood special effects technology to produce the most realistic love doll in the world. Our dolls feature completely articulated skeletons which allow for anatomically correct positioning, an exclusive blend of the best silicone rubbers for an ultra flesh-like feel, and each doll is custom made to your specifications. (mehr…)

Weibliche Sexualität

Auf der „Emotion“-Seite ist ein sehr interessantes Interview mit der Sexualwissenschaftlerin Dr. Beverly Whipple bezüglich der weiblichen Sexualität veröffentlicht. hier nachzulesen.

Bildung + Frau = Orgasmusstörung

Diese Gleichung geht zumindest auf, wenn man der Bild.de glauben schenken darf:

Bildung ist für Frauen ein Orgasmus-Killer

Ihre Liebste hat Abitur oder sogar studiert? Schön – aber ist sie auch gut im Bett? Laut Statistik haben gebildete Frauen häufiger Orgasmusprobleme als andere.

Mehr als 2000 Frauen beteiligten sich an einer Umfrage des Internetportals „beQueen“. Ergebnis der intimen Geständnisse: Je gebildeter SIE ist, desto schwieriger kommt sie zum Höhepunkt.

In Zahlen: 62 Prozent der 18- bis 49-Jährigen mit Abitur oder Hochschulabschluss tun sich schwer beim Kommen. Dagegen räumten nur 38 Prozent der Frauen mit Mittlerer Reife oder Hauptschulabschluss Schwierigkeiten im Bett ein.

Doch keine sollte die Hoffnung aufgeben. Die Mehrheit (82 Prozent) ist überzeugt, dass man die Kunst des Kommens durchaus lernen kann. Zum Beispiel durch Gespräche mit dem Partner (68 Prozent) oder Selbstbefriedigung (63 Prozent).

Quelle: Gebildete Frauen haben öfter Orgasmusprobleme

Nun Mädels, was lernen wir daraus? Außer, dass die Bild.de-Seite nicht gut für unseren Blutdruck ist? Nun ja, vielleicht sollten wir den Männern wieder die Hochschule überlassen und uns unserer Aufgabe als Betthäschen mit mehr Leidenschaft und Elan widmen? Unser Beitrag, für den Weltfrieden. Oder zukünftig einfach die Suduku-Hefte „advanced level“ beim Liebesspiel aus der Hand legen? Verflixt kompliziert, eine geeignete Lösung für unsere Orgasmusprobleme zu finden.

Ich jedenfalls danke der Bild aus beinahe ganzem Herzen dafür, dass sie so mutig ist, seit 1952 die Wahrheit auszusprechen. Merci.

TV Tip

TV Tip:

Heute abend, Mittwoch den 23. April, um 22h wird im WDR bei Frau TV ein Beitrag über die „Alphamädchen“ gesendet und über ihre Sicht über den Feminismus. Also, wer heute noch nichts vor hat und interessiert ist, kann ja mal vorbei zappen!

I have a Dream too…

Während Martin Luther King vor 40 Jahren noch den Traum hegte, dass eines Tages die Rassenunterschiede aufgehoben sein würden, so habe auch ich einen Traum. Nämlich den, dass auch ich eines Tages nachts von einer Party nach hause kommen kann, alleine, ohne Gefahr zu laufen, dass mir an der nächsten Ecke etwas geschieht, weil ich eine Frau bin.
Früher war ich nur genervt, wenn meine Mutter beinahe Tränen in den Augen hatte, als sie mich an der Tür verabschiedete. „Ten cuidado!“ (zu Deutsch: „Sei vorsichtig!“) waren zwar schon immer ihre Lieblingsworte, sobald ich das Haus verließ, aber besonders seitdem ich auch abends mal was Trinken gehe, Party mache und meinen Freitagabend genieße, verfolgen sie mich. Mittlerweile bin ich nicht mehr genervt. Denn ganz ehrlich: Ich muss gestehen, dass ich mir genau so auch Sorgen um sie mache, wenn sie Abends mal mit Freundinnen weg geht. Und ich kann mir auch vorstellen, wie es sein muss, wenn man selbst eine Tochter hat, die in einem Alter ist, in dem das Nachtleben des Großstadtdschungels da ist, erkundet zu werden.
Hier jedoch liegt der Haken. Mir war schon früh klar, dass ich „ten cuidado!“ von meiner Mutter nur halb so oft zu hören bekommen hätte, wenn ich als Junge geboren wäre. Was das Erkämpfen von Freiheiten angeht, so hätte ein junger Viktor (ich hoffe meine Eltern hätten sich dann einen anderen Namen einfallen lassen!) nicht so viel für seine Rechte einstehen müssen, wie die junge Viktoria es tun musste, die es letztlich geworden ist. (mehr…)

„Frauen“zeitschriften?

- Oder die Suche nach dem Heiligen Gral?

Wie Parcival, Arthur und Konsorten fühle ich mich zurzeit, wenn ich mich im Zeitschriftenhandel herumtreibe. Ich lese nicht besonders regelmäßig Zeitschriften – wenn ich mal im Fitnessstudio bin, greif ich zum Spiegel oder Stern – da vergeht die halbe Stunde Fahrrad wie im Fluge – aber sonst gibt es doch auf dem Markt wirklich nichts anständiges! Und die Anständigkeit des Sterns möchte ich eigentlich auch nicht hier so stehen lassen. Aber auch ich bin manchmal sensationsgeil.

Ich habe das Bedürfnis, mich durch Zeitschriften nicht nur gesellschaftlich und politisch zu bilden, sondern auch auf andere, trivialere Art, angesprochen zu werden. Etwas zum Ausspannen einfach. Und da dachte ich mir doch, dass ich als Frau durchaus auch von Frauenzeitschriften profitieren könnte.

Pustekuchen.

Gut, ich wollte triviale Unterhaltung. Aber was da geboten wird, ist doch wohl… lassen wir das, ich will nicht unhöflich sein. Sagen wir mal so: Wenn ich scharf drauf bin, meinen Neuronen adé zu sagen, dann greif ich zum Vodka. Da hat man noch ein wenig Spaß bei. Und von Vodka hatte ich auch noch nie Kopfschmerzen. (mehr…)