Zum Beispiel, indem man auf etsy die DIY-Kultur unterstützt (wenn man schon nicht selber kreativ werden will) und dafür so geniale Geschenke findet wie Virginia-Woolf-Ohrringe:

Und was schenkt/bastelt Ihr so feministisches für Weihnachten?
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Dass Kleinkinder-Kleidung je billiger desto gegenderter ist, finde ich zwar schlimm, aber ist nun leider auch nichts Neues. Lidl setzt in seinem neuem Wochen-Angebot „Kitz & Wolf“ jedoch neue Maßstäbe in Sachen subtiler Rollenzuweisung: Nicht mehr nur das klassische Pink-vs.-Blau-Schema, gerne angereichert durch Prinzessinnen und Autos, markiert hier das Geschlecht der Kinder, sondern es ist das scheue, niedliche, beschützenswerte (Reh-)Kitz, das ausnahmslos auf den für „Mädchen“ ausgewiesenen Kleidungsstücken prangt und der böse, angsteinflößende und draufgängerische Wolf „für Jungen“.
Die Text-Aufdrucke lösen zumindest bei mir weiteres Kopfkino in Sachen Doing Gender aus: „I love nature“ sagt das „Mädchen“-Shirt – die „Frau“ ist eben Natur (im Gegensatz zur Kultur des „Mannes“). Auf den „Jungen“-Hemden heißt es neben „Big Wolf“ oder „Super Wolf“ in einer Sprechblase „Hey, how are YOU?“ – schließlich wird von den „Jungs“ ja später auch erwartet, dass sie das „Anbaggern“ übernehmen.
Abgesehen davon, dass das Tierreich ja durchaus auch männliche Rehkitze und weibliche Wölfe kennt, rege ich mich über diesen Fall deshalb so auf, weil hier mit so scheinbar „neutralen“ Tierbildern Geschlecht gemacht wird, und einem als aggressiv und aktiv geltenden Tier ein als verletzlich und passiv geltendes gegenüber gestellt wird. Der Wolf jagt das Rehkitz, Opfer und Täter, ganz natürlich, oder?
Coole Aktion: Um dagegen zu protestieren, daß die Schuluniform auch im heißen Sommer lange Hosen vorschreibt, kam ein britischer Schüler mit Minirock zur Schule.
„Die Mädchen dürfen im Sommer Rücke tragen, die Jungen aber keine kurzen Hosen“, sagte Whitehead vorwurfsvoll. Er werde daher bei heißer Witterung weiterhin die Schuluniform der Mädchen tragen.
Und der 12jährige posiert auch herrlich unverkrampft in diesem Rock für den Fotografen:
‘Wearing a skirt is just like wearing shorts with a gap in the middle. I don’t feel silly at all. I don’t embarrass easily.’
Über Frau mit Bart.
Übern Genderblog.
Touché vom 19. 02. 2001.
gerade geschickt/geschenkt bekommen zum beginn des tages..
emma thompson ‚imagine‘.
wundervoll.
kampagne: endangered species women; nähere infos findet ihr hier: dokumentation endangered species london.
Bei der Mädchenmannschaft gibt es ein paar Anekdoten zur Blau/Rosa-Dichotomie vor allem bei Kinderkleidung.
Sicher, bis zu Silvester ist es noch hin, aber wer die Fete schon im Voraus plant, dem/der seien hier ein paar spaßige Ideen präsentiert. Und zwar die der alkoholischen Sorte – with a feminist twist!
Soll heißen: feministische Cocktails, lecker und vorgetestet!
THE ANGRY FEMINIST
- ca. 45 ml Wodka
- ca. 25 ml Himbeerlikör
- ca. 15 ml Sekt
- ca. 30 ml frisch gepresster Orangensaft
- 1 dünne Ananasscheibe für Deko
- Eiswürfel
- gute Portion Estragon
Der Estragon wird ca. 1 Woche vorher in den Wodka eingelegt, dann abgeseiht.
Anschließend alles in den Mixer/shaker und kalt servieren.
(mehr…)
Die hier schon mehrfach zitierte Holly von The Pervocracy stellt eine Typologie von Positionen in Vergewaltigungsdiskussionen auf: The People You Meet When You Write About Rape.
Mr. I‘m Not Blaming Her But It’s Her Fault
„Rape is never the victim’s fault, of course. But I just want people to admit that she has some responsibility. That she maybe played a part in it. That in an alternate universe where she‘d done things differently and she lived in a steel Battlemech wearing a chastity belt, she wouldn‘t have gotten raped, and she did make the choice to not use a Battlemech. I just need people to acknowledge that.“
Ebenfalls empfehlenswert ist ihre Sammlung von „Argumenten“ zum Thema Gay Rights: How to discuss gay rights like a reasonable adult.
Argument from Children Starving In India, New Millenium Edition
„Why are we even arguing about this when our economy is in the state it’s in?“Argument from Gays Starving In India
„Why are you worrying about some poorly chosen words when gay people still get beaten in other places?“Argument from Blind Faith
„The number one, most important tenet of Christianity is to hate gay people. It’s the entire foundation of my faith. Look at the first page of the Bible: „In the beginning God created the heaven and the earth, and don‘t be a faggot.“

Nochmal via Shakesville.



