Archiv der Kategorie 'gefunden'

„Ich werde Ihnen genau sagen, worauf es ankommt bei der Darstellung des Koitus!“

Man braucht nicht viel, um sich als Netzfeminist_in hier in Frau Löffler vor über 20 Jahren hineinzuversetzen, da kommt einem verdächtig viel bekannt vor:

Nur ist das in den wenigsten Fällen derart witzig:

Via hier und hier.

Good Morning!

Gefunden bei Feminist Trekkie:


Mädchenblog – Linkspam im Juli

Der Inhalt vom Grrrlzine Wolverette #5 ist jetzt komplett auch online und schließt mit einem Interview mit den fabelhaften Geffen³:

Reizende Rundungen macht klar, daß Fat Shaming sehr real ist – und spricht in diesem Kontext auch das „Dünnenprivileg“ an.

Nochmal coole Musik: absolut empfehenswerter Samstagabendbeat bei der Mädchenmannschaft mit Hope Masike!<3

Im September findet in Berlin „Jugend hackt“ statt – und es werden noch Mädels gesucht, die mitmachen!

Und wieder Musik: Bitch Magazine präsentiert eine feine Auswahl von feministischer Musik. Und stellt fest:

All of this points to something big: It’s been a good year for not only women in music, but feminism in music.

Die Journalist_innen-Legende Helen Thomas, bekannt und gefürchtet wegen ihrer aggressiv-kritischen Fragen, ist mit 92 Jahren in Washington gestorben.

Rebelcat86 ist genervt von dem Druck, sich eine „Bikinifigur“ zulegen zu müssen – schließlich sollte es beim Badengehen um Entspannung und Genuß gehen! Also: Fuck the beach body!!

Die wunderbare Antje Schrupp <3 geht der Frage nach, ob es wirklich so ist, daß Frauen sich weniger für Politik interessieren und davon weniger Ahnung haben als Männer und stellt fest:

Die Medien berichten vor allem über das, was Männer tun und was Männer interessant finden, dann wird das, worüber die Medien berichten, für das relevante Wissen über Politik gehalten und zur Grundlage für Fragen gemacht, die dann – Überraschung! – Männer “richtiger” beantworten als Frauen.

– welch wunderbarer Satz, der die Situation haarscharf auf den Punkt bringt!

Heather Corinna beleuchtet auf Scarleteen die häufigsten Kondom-Patzer – und wie sich die vermeiden lassen!

Girlfriend Style

Die Süddeutsche zeigt eine Fotoreihe von Jon Uriarte, der seine Kumpel in den Kleidern ihrer Freundinnen fotografiert hat.

Wenn Frauen Männerkleider anziehen, gilt das traditionell als Zeichen für Befreiung, Emanzipation und für den Kampf um Teilhabe an der Macht. Männer in Kleidern, Röcken und High Heels hingegen sieht man außerhalb von Drag-Clubs und Model-Castingshow-Formaten eher selten.

Doch die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern hat sich gewandelt – im Berufsleben wie auch in heterosexuellen Beziehungen. „The men under the influence…“ heißt die Fotoserie des spanischen Fotografen Jon Uriarte – „Männer unter Einfluss“. Im Englischen kann das auch unter dem Einfluss von Drogen bedeuten – das trifft den umnebelten Zustand ganz gut, in dem sich viele Männer zwischen alter Männlichkeit und unklarer neuer Geschlechteridentität befinden.

Patti says

Patti

Via Reality Rags.

Prost Neujahr- Blogschau

Was gibt es Neues in der feministischen Blogsphäre? Aufreger, Mutmacher und Diskussionsstoff für dunkle Wintertage.

Starke Frau
Die Kosmetikmarke MAC wirbt mit der Bodybuilderin Jelena Abbou, die nicht als Freak besetzt ist, sondern die Vielfalt und Schönheit von Frauen unterstreicht. Die Reaktionen im Bekanntenkreis gingen von ‚Sie entspricht trotzdem den gängigen Schönheitsnormen‘ bis zum Kommentar ‚Ich sehe da schon einen Fortschritt, da Muskeln und die Pose normalerweise als raumgreifende/tatkräftige Symbolik (ungerechtfertigterweise) in männlichem Kontext dargestellt und dann männlich assoziiert. Frauen werden in Werbungen oft verletzlich, schmal, infantilisiert, passiv und hypersexualisiert dargestellt. Das sehe ich hier weniger in dieser Kampagne. Vom Schönheitsideal her hast du wie ich finde recht, (die Frau ist total konform was das angeht, von den breiteren Schultern abgesehen), aber die Assoziation als selbstbestimmt/selbstbewußt/stark, die rüberkommt, empfinde ich schon als tendenziell progressiv.“ MAC Kampagne auf Jezebel Wie seht ihr das?

Spiel mit mir
Männer werden in Videospielen genauso zu Objekten degradiert wie Frauen? Ähm… nein. Warum es etwas komplizierter ist, erklärt Bob Chipman in dem Video the Big Picture.

Befindlichkeiten
Rassismus und Sexismus in der Werbung oder in den Medien wird entweder ignoriert oder durch die Formel “ Wir wollten keine Gefühle verletzen“ hinterher verharmlost. Warum es es nicht um die Gefühle von besonders empfindlichen Menschen geht und diese Floskel wichtige Denkprozesse verhindert, erklärt Antje Schrupp. Es geht nicht um verletzte Gefühle

Tragisch
Indische Frauen sind täglich Belästigungen und Gewalt ausgesetzt und müssen um ihr Leben fürchten. Es gibt so gut wie keine weiblichen Polizisten, R*pe gilt als Kavaliersdelikt und wird in den meisten Fällen nicht mit dem nötigen Ernst von den Behörden verfolgt, häusliche Gewalt ist gang und gäbe und wenn die Mitgift nicht reicht, werden nicht wenige Frauen angezündet (10.000 pro Monat!). Nach dem furchtbarem Verbrechen an der 23-jährigen Studentin die an ihren Verletzungen starb, ist das Fass übergelaufen. Der Ruf nach Todesstrafe für die Vergewaltiger und Mörder resultiert aus der Wut und Ohnmacht der Menschen. Wichtiger wäre nun ein Dialog und das Hinterfragen der Rolle von Mann und Frau in Indien. Am Wochenende gab es wieder eine Massenvergewaltigung mit Todesfolge und im Parlament sitzen sieben Abgeordnete gegen die ein Verfahren wegen Vergewaltigung läuft. Von der Politik ist daher nicht mit viel Unterstützung zu rechnen. Wie tief das Problem sitzt, erklärt EMMA in Weniger wert als ein Wurm

All about Woman
Sarah Silvermann fordert die Bro’s auf sich doch auch mal für ‚Pro choice‘ einzusetzen. Ernste Themen kommen lustig daher. Wann sieht frau eine deutsche Prominente die öffentlich das ‚heiße Eisen‘ Frauenthemen anfässt?
the-way-to-a-womans-heart-is-never-through-a-mandatory-vaginal-ultrasound?

BMI Bullshit
Warum der BMI ( Body Mass Index ) nicht unbedingt etwas darüber aussagt, ob du zu dick oder zu dünn bist, illustriert Kate Harding in dem flikr Fotoalbum Illustrated BMI Categories

Kreativ
Was tun wenn dein 5-jähriger Sohn gern Mädchenkleidung trägt und zum Teil wie ein Mädchen behandelt werden möchte? Einen Blog darüber schreiben und ihm seine geliebten Glitzerschuhe für den Vorschulanfang kaufen. Die Geschichte von C.J.’s Mom und ihrem nach eigener Aussage ‚gender kreativen‘ Sohn auf raising my rainbow

crosspost auf lippy answer

Gender Rolls

Gender Rolls

Cyanide&Happiness

love sex – hate sexism

love sex – hate sexism
via sellerie.soup.io

Men’s Studies

(via Guerilla Feminism)

Feministisch schenken

Zum Beispiel, indem man auf etsy die DIY-Kultur unterstützt (wenn man schon nicht selber kreativ werden will) und dafür so geniale Geschenke findet wie Virginia-Woolf-Ohrringe:

Und was schenkt/bastelt Ihr so feministisches für Weihnachten?