Archiv der Kategorie 'liebe'

Aus Liebe zur Freiheit!

Was ich an Antje Schrupp so mag, ist ihre Treffsicherheit, gerade beim Thema homophobe Petitionen ist das fast schon erleuchtend.. Scharfsinnig erklärt sie uns, die wir uns immer fragten „Wovor haben diese Petitionsfuzzis denn Angst? Daß ihre Kinder jetzt reihenweise zu Nichtheteros mutieren?“, worin die eigentliche Angst dieser Leute wohl besteht:

Natürlich werden Kinder nicht reihenweise homosexuell, nur weil das Thema im Unterricht behandelt wird. Aber ebenso natürlich werden diejenigen Jugendlichen, die anders begehren, als es die heterosexistische Norm vorgibt, durch eine größere gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität dazu ermutigt, diesen Neigungen nachzugehen, sich entsprechend auszuprobieren, ihr Begehren auszuleben. Und das ist doch schließlich auch der Sinn des Ganzen!
(…)
Auch die Liebe zur Freiheit ist nämlich ansteckend, wie Luisa Muraro einmal sagte. Und dass sich die Liebe zur Freiheit in all ihren Erscheinungsformen wie ein Virus unter uns ausbreiten könnte, das ist doch eine wunderbare Vorstellung!

KRAKENPOSTILLE: die Krake sucht Futter!

Gerne teile ich…

Sehr geehrte Tintenfische, Oktopussies, Tentakulose!

Die 9. Krake sucht Futter! Ob Riesenkalmar oder Baby-Krake – auch DU kannst etwas beitragen!!!

Schicke uns etwas für Krake Nr.9: Reportagen, Gedichte, Comics, Bilder, Lieder, Pamflete, Kurzgeschichten, Elebnisberichte, Glossen, Interviews – die Möglichkeiten sind so zahlreich wie die Beziehungsformen im Kraken-Ozean.

Themenvorschläge:

sowieso – wie immer – alles, was Dich bewegt im Bereich alternative Beziehungsformen

spannend wäre auch mal was zum Thema Übergänge – wie handhabst Du das? Springst Du direkt von der einen zur nächsten oder brauchst Du zwischendrin 3 Tage Pause? Kannst Du Dein Liebchen in die Arme schliessen, wenn es noch warm ist vom Bett deines Schwiegerliebchens oder muss es erst kalt duschen? (mehr…)

Der große Brav_a-Flirtguide

Brav_a #2 Cover Der folgende Artikel erschien in der Brav_a #2 im März 2013. Die Brav_a {spanisch: tapfer, mutig, wild, wütend} ist ein queer-feministisches Zine (Was ist ein Zine?) im Stil einer Teenie-Zeitschrift. Das Heft beschäftigt sich in teils ironischer und satirischer aber auch ernster Form unter anderem mit Themen wie Liebe, Sex, Feminismus, etc. Die Texte stammen von unterschiedlichen Autor_innen und sind zum großen Teil in leicht verständlicher Sprache geschrieben um sowohl für Teenager als auch erfahrene (Queer-) Feminist_innen erschließbar zu sein. Mehr Infos, auch wo es die Brav_a zu kaufen gibt hier: brava.blogsport.de. Es werden übrigens auch immer neue Beiträge für die nächste Ausgabe gesucht!

Der große Brav_a-Flirtguide: Wie der nächste Frühling auf jeden Fall zum Erfolg wird

Seit etwas mehr als einem halben Jahr bin ich nach einer langen Beziehung mit traurigem, aber undramatischem Ende wieder Single. Ich hatte schon ganz vergessen, wie das ist, nicht nur jede Nacht alleine zu schlafen, sondern auch wieder Teil des Kollektivs der Menschen „auf der Suche“ zu sein…
In der letzten Brav_a ging es in dem Text von Laura darum, zumindest zeitweise keinen Sex, keine Romantik, keine Beziehung zu wollen, und ich kenne dieses Gefühl auch von mir. Und ich weiß, dass die Zeit, die ich das letzte Mal länger ohne Partnerschaft und auch größtenteils ohne Affären oder auch nur Rumgeknutsche verbrachte, sehr gut für mich war. Damals kam ich auch aus einer etwas traumatischen Langzeitbeziehung mit einem Arschloch und es fiel mir schwer, überhaupt wieder Menschen attraktiv zu finden. Jetzt aber habe ich Lust auf eine neue Beziehung oder auch nur eine Affäre oder irgendwas – und stoße mich leider an einem alten Problem von mir: Ich kann nicht flirten.

„Du gefällst mir, also ignorier‘ ich dich“
Wenn ich jemanden interessant finde, gehe ich wie folgt vor: Ich starre die Person an. Wenn sie zurück guckt, wende ich den Blick schnell ab und gucke möglichst desinteressiert. Wenn sie mich anlächelt, fällt mir meistens nicht auf, dass die Person vielleicht flirten könnte, also gucke ich zuerst hinter mich, um zu sehen, ob sie jemand anderen meint, und dann gucke ich schnell desinteressiert weg.
In meinem Kopf kann ich seitenlange Scripte für mögliche Unterhaltungen schreiben, die man in zehn romantischen Liebeskomödien verbraten könnte, aber wenn es dann mal darauf ankommt, kann ich nur ein paar unfreundliche Halbsätze stammeln und dabei verschämt in mein Bierglas starren.

„Du gefällst mir, also gefall‘ ich mir selbst nicht mehr“
Ich halte mich eigentlich für eine selbstbewusste Frau, bin zufrieden mit meiner Persönlichkeit, mit meinem Leben und auch mal mehr und mal weniger mit meinem Körper – dennoch: Finde ich jemanden attraktiv, denke ich oft, sie_er ist „out of my league“, und liste im Kopf meine äußerlichen und innerlichen Defekte auf. Dass die Person mich ebenfalls attraktiv finden könnte, erscheint mir unglaubwürdig. Daher gucke ich lieber schnell weg, bevor ich mich blamieren könnte. Bloß keine Schwäche zeigen!

Jetzt wird alles anders!
Ich habe in letzter Zeit viel in meinem Freundeskreis über die Thematik geredet, und es kristallisierten sich ein paar gemeinsame Beobachtungen und Erkenntnisse heraus. Da sie mir geholfen haben, möchte ich sie euch, ohne jetzt universelle Regeln aufstellen zu wollen, nicht vorenthalten:

Tipp #1: Selbstdiss ist bevormundend
Den Gedanken „Quatsch, sie_er kann mich doch gar nicht wirklich gut finden“ kann man auch als sehr bevormundend ansehen. Man sollte und kann nicht für andere Leute entscheiden, wen/was sie attraktiv finden. Oft finde ich Eigenschaften anziehend, die laut Mainstream-Schönheitsideal „hässlich“ sind, nur weil sie mich an andere nette Menschen in meinem Leben erinnern. Oder weil klassische Schönheit auch einfach mal sehr, sehr langweilig sein kann… (mehr…)

Die Ehe bröckelt, die Familie wächst

Jetzt, da sogar die CDU sich zähneknirschend mit der Gleichstellung Homosexueller befassen muß, ist die Ehe anscheinend die nächste Bastion, die fallen wird. Dennoch tun sich einige Konservative mit dem abrupten Kurswechsel sehr schwer, insbesondere beim Thema Ehe.

Nun kann man einerseits sicher argumentieren, daß es keine besonders wichtige Errungenschaft ist, wenn Schwule und Lesben sich nun eben auch in einem tendenziell arg patriarchalen Konstrukt ganz öffentlich und mit Staatsvertrag wiederfinden dürfen.
Aber da liegt der Hase im Pfeffer: weil gerade die Ehe das Symbol für Heteronormativität ist – was bedeutet es dann, wenn plötzlich auch Nicht-Heteros zum Klub gehören sollen? (mehr…)

Thailand, my love

Das Sextourismus existiert, weiß inzwischen fast jeder Bundesbürger. Doch welches Ausmaß er hat, ist kaum jemandem begreiflich. Wenn man heute von Menschenrechtsverletzungen spricht, denken die meisten an staatliche Gewalt, an Folterkeller und niedergeknüppelte Demonstranten. Doch was, wenn auch private Personen im großen Stil Menschenrechte mit Füßen treten?
Deutschland gilt, zumindest in einigen wichtigen Bereichen, als ein Staat, der Menschenrechte einhält und verteidigt (siehe letzter Amnesty International Bericht). Die meisten Bürger sind sich zumindest rudimentär ihrer Rechte bewusst. Aber mit den Rechten von anderen, nicht-deutschen Bürgern nimmt man es oft nicht so genau.

Beispiel Thailand.

Seit Jahrzehnten gilt Thailand, insbesondere die Metropolen Phuket, Pattaya und Bangkok als landschaftlich reizvolle Gegend mit Tropenklima – wo man ungestört Menschenrechte und insbesondere Frauen- und Kinderrechte mit Füßen treten kann. Laut dem nehemia team (www.nehemia-team.org), einer christlichen Hilfsorganisation, reisen rund eine Viertelmillion Deutsche jedes Jahr ins tropische Thailand; die meisten von ihnen kommen, damit sie „hübsche und sanftmütige Thai-Ladys“ kennen lernen und noch mehr. Es gibt sogar Internetforen, in denen der beste Sexurlaub diskutiert und empfohlen wird (http://www.travel-funblog.com/). Thailand hat den inoffiziellen Status des „Sextouristenparadieses“ schon seit Jahren inne (auch die Emma hat davon berichtet *), viele Deutsche haben sicherlich davon schon gehört. Sie haben sich scheinbar damit abgefunden. Vergewaltigte und ermordete Bardamen, missbrauchte, gefolterte Kinder und allein gelassene Waisen in den Städten und verarmten Dörfern scheinen aus unserem Bewusstsein abzurücken.

Jeder hat schon einmal davon gehört…

Doch auf die Lage in Thailand haben deutsche (und generell westliche) Touristen maßgeblich direkten Einfluss, es ist kein komplexer und indirekter Grund, der Thailand zum Zentrum von Menschenrechtsverletzungen macht. Es sind die „farang“, die weißen Männer, die diese Taten begehen. Es sind Männer, denen europäische Frauen zu viel „Aufwand“ machen; sie mögen keine Frauen, die ihre Rechte kennen, gleichberechtigt leben wollen; Frauen, über die man nicht einfach verfügen kann.

Was ist mit den Ehen?

Betrachtet man den Sextourismus, muss man sich auch zwangsläufig fragen, wie es den Frauen geht, die über ein sog. Heiratsinstitut einen Mann aus dem Westen heiraten. In der Dokumentation „Bride Trafficking Unveiled“ * gehen Joel Mishcon und Laura Barry dem Heiratsgeschäft auf den Grund. Viele der Frauen heiraten einen Mann, ohne irgendeine Ahnung zu haben, was sie tatsächlich erwartet. Barry weist darauf hin, dass die Frauen romantische, rollenorientierte Vorstellungen von Männern haben. Natürlich spielt das sexistische Konzept der Muntehe und der „Eroberung“ einer Frau durch den Mann in der thailändischen Gesellschaft eine wesentliche Rolle, so dass die Frauen überhaupt erst in die Position kommen, missbraucht zu werden. Der Druck für eine thailändische Frau, ihre Familie mitzuversorgen ist enorm, sie sind ihrer Familie „etwas schuldig“, sie müssen sich um Eltern und Verwandte kümmern. Das ist der Nährboden für Abhängigkeit. Die meisten farang wissen das oder haben zumindest Ahnung davon, wollen es aber offensichtlich nicht sehen. Die Unterwürfigkeit, Schweigsamkeit und Selbstkasteiung der Frauen wird als „Familienfreundlichkeit“, „echte Weiblichkeit“ und „Unkompliziertheit“ ausgelegt.
Die Institution Ehe, an sich schon aus historischer Sicht ein Konzept der Unterdrückung, ist in diesem Fall also auch unter dem Gesichtspunkt des Menschenhandels zu betrachten. So wie junge Frauen aus der Ukraine oder aus Bulgarien mit versprochenen Kellnerjobs nach Deutschland gelockt werden, um dann als Zwangsprostituierte in Bordellen zu landen, wird jungen Frauen in Thailand ein Leben wie ein Hollywoodfilm von den Agenturen versprochen. Doch anstatt dessen wartet oft ein Leben voller Gewalt auf sie. Die Männer sind, wie auch in der Dokumentation angesprochen wird, oft alkoholsüchtig und dominant und im schlimmsten Fall körperlich und psychisch gewalttätig; ihre thailändischen Frauen werden wie Leibeigene behandelt. Nichts könnte einer Romanze unähnlicher sein.
Leider sind mir bei meiner Recherche keine Zahlen oder Schätzungen zur Verfügung gestanden, wie viele „mail order brides“ (aus aller Welt und insbesondere Thailand) hierzulande misshandelt werden. Aber schon allein die Viertelmillion Thailand-Touristen machen einen stutzig. Seit Jahrzehnten wissen wir, was in Thailand und damit auch in Deutschland passiert und wer maßgeblich dafür mitverantwortlich ist. Doch nichts geschieht. Es scheint keine rechtliche Maßregelung für Sextourismus zu geben.

* http://www.emma.de/ressorts/artikel/prostitution/bad-men-in-paradise/
* http://www.youtube.com/watch?v=Kk0jhl70TRU

Big heart

Wer kennt das nicht ? Man kann noch so emanzipiert und selbstbewußt sein, vor Bodylove nur so strotzen und mit sich selbst und seinem Körper im Reinen sein – es löst eben doch nicht alle Probleme. Es mag die eigene Lebensqualität zwar enorm steigern, aber die zwangsläufige Interaktion mit einer eben nicht so emanzipierten Welt erlaubt uns oft nicht, diese gewonnene Lebensqualität so aufrecht zu erhalten, wie wir das eigentlich möchten.
Und gerade Übergewicht, speziell in unserer von starren Schönheitsnormen sozialisierten Gesellschaft, läßt uns immer wieder an Grenzen stoßen, die uns daran erinnern, daß die meisten Leute bei Sexappeal eben doch eher an Heidi Klum und Rihanna denken als an Roseanne Barr und Beth Ditto. Egal, wie intelligent sie auch sein mögen.

Crunktastic stellt das am eigenen Leib fest. Als schwarze, dicke Feministin trifft sie immer wieder auf Situationen wie diese:

Several months ago I was in a bar/lounge type spot, with a group of 7 or 8 homegirls. We ranged in size and skin tone, from short and petite, to tall and lanky, from light-skinned to dark-skinned, from skinny to fat (me being the fat one), and everything in between. The homeboy of one of my homegirls happened to be in the club. Now in many ways, he was my type. Mid-height, stocky, dark-skinned, bald-headed. My girl gave us his vital statistics and it turns out the brother is highly intelligent and very accomplished. He was also a natural flirt. This I discovered, as I watched him at different points during the evening, strike up a conversation and flirt with every single girl in the crew—except me. (mehr…)

Frauenversteher

Sehnen wir uns ewa nach den alten Männerklischees? Kommen wir mit den weicher gewordenen Männern nicht mehr klar? Ein amüsanter Text in der Faz zum Thema Frauenversteher. Auszug: „Dabei würden sich Frauen auch heute noch freuen, wenn ihnen einer mal den Hof macht / die Tür aufmacht / den BH aufmacht, obwohl sie das selbstverständlich allein können.“ Mir persönlich sind die Männer noch nicht „weich“ genug, aber ich bin auch für ein neues Klischee in Richtung lauter „Macho“ mit Respekt. Können doch nicht alle ruhig/ schüchtern/ passiv sein.

Faz Artikel

kleine Filmempfehlung

Ich möchte euch gerne den Film „Edie and Thea a very long engagement“ empfehlen. Für mich einer der schönsten Lesbenfilme überhaupt. Es handelt sich um eine Doku. Begleitet werden zwei ältere US-amerikanische Lesben, die schon seit vielen Jahren gemeinsam in einer Beziehung leben. Da in den USA die Heirat lesbischer Pärchen kriminalisiert ist, sind die beiden Frauen seit über 40 Jahren verlobt. Was diesen Film so besonders macht, ist nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Edie und Thea, sondern das uns ihr Leben außergewöhnliche Einblicke in die Geschichte der Lesbenbewegung eröffnet. Da beide Frauen schon über siebzig sind, haben sie viel dieser Bewegung miterlebt, ob als Aktivistinnen oder am Rande.
Sie haben noch so schreckliche Erfahrungen wie psychiatrische Behandlungen über sich ergehen lassen müssen. Diese Dinge einmal aus dem alltäglichen Blickwinkel zweier Menschen zu sehen, hat mir persönlich die Bewegung noch einmal näher gebracht. Eine Gänsehaut hatte ich, als eine der beiden sagte sie habe irgendwann genug gehabt, sie ginge für alle auf die Straße, aber niemand für sie. Im Zentrum steht jedoch die persönliche Liebesgeschichte Edie und Theas und ihr langer Weg, bis sie endlich heiraten können. Also dieser Film ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Einfach reinschauen.

Dr. Sommerinnen­-Team

Der Verein Kritische Bildungsarbeit veranstaltet am Samstag den 26. November 2011 in Wien einen Workshop mit dem schönen Titel „Liebe, Sex & Zärtlichkeiten“

Dort wollen wir gemeinsam über Sex sprechen – mit allem was dazu gehört: sexuelle Praktiken, Gefühle, Wünsche und Ängste; soziale Beziehungen, Romantische Zweier Beziehungen, Multi-Lustige-Konstruktionen; internalisierte Sexismen und patriarchale Bilder, sowie antisexistische Utopien und feministische Strategien, wie etwa das Zustimmungskonzept.

Eine Anmeldung unter kritischebildung@riseup.net ist erforderlich.

Vom „anderen Ufer“ – aber nicht mit dem Flugzeug, bitte!


Beispiel eines pöhsen, familienfeindlichen Läspenkusses – pfui!

Die Schauspielerin Leisha Hailey und ihre Lebensgefährtin Camila Grey wurden wegen eines Kusses – also eines Verhaltens, das anscheinend den FlugbegleiterInnen einer „familienorientierten Fluggesellschaft“ keine andere Wahl ließ, als einzugreifen – von Bord eines Flugzeugs der US-amerikanischen Southwest Airline geworfen.
Und zwar nicht etwa, weil die zwei grabbelnd, sabbernd und stöhnend wie ein Paar Pornodarstellerinnen bei der Probe übereinander hergefallen wären. Denn laut E-Mail-Newsletter der Seite change.org (wo man auch eine Petition unterzeichnen kann, die von der Fluggesellschaft eine Entschuldigung an das Pärchen fordert), handelte es sich dabei lediglich um ein flüchtiges Bussi:

(…) just a typical „I love you“ peck like any couple might share.

Aber das geht ja nunmal überhaupt nicht – wenn das Kinder sehen!! Die denken nachher noch, sowas sei normal! Und nicht, daß sie durch ein derartiges Kindheitstrauma dann womöglich auch noch „andersrum“ werden und der Southwest Airline die KundInnen ausgehen – auch auf lange Sicht. Denn Homosexuelle können schließlich sowieso keine Familie gründen und somit auch keine zukünftigen Fluggäste in die Welt setzen. Als Familienexpertin weiß das die Fluggesellschaft natürlich – und wälzt sich gemütlich und ohne Zeitdruck mehr als einmal in diesem Fettnäpfchen ihrer Wahl:

In multiple statements, Southwest has refused to accept responsibility for the actions of its employee, and has instead blamed Leisha and Camila for bringing this discrimination on themselves.

Nun, es scheint mir, als wäre es an der Zeit für Leisha Hailey, eine Familienserie zu drehen. Und zwar eine lesbische. ;)