Archiv der Kategorie 'popkultur'

It’s bad for you but buy it!!

Hello ladies, how are you feeling today?
Are you feeling unloved, unwanted and miserable?
Is this because no-one loves you?
If this is so, it’s because you do not have our new improved product.
For if you’d have our product, everyone would love you.
Are you tired of being the dull drab, uninteresting self that you are?
Would you like to be transformed into the new exciting,
mystical alluring essence of your being?
If so you had better buy our product.
You’d be amazed at what our product can do for you!

http://www.theaceofcups.com/

Hallo, meine Damen! Wie geht es Ihnen heute?
Fühlen Sie sich ungeliebt, ungewollt und miserabel?
Vielleicht, weil niemand Sie liebt?
Sollte das der Fall sein, liegt das daran, daß Sie unser neues, verbessertes Produkt nicht besitzen.
Denn wenn Sie unser Produkt besäßen, würde jedermann Sie lieben.
Sind Sie es müde, Ihr Dasein weiterhin als langweiliges, graues Mäuschen zu fristen?
Würden Sie gerne verwandelt werden, in Ihr neues aufregendes, geheimnisvolles, verführerisches – und eigentliches Selbst?
Falls ja, sollten Sie besser unser Produkt kaufen.
Sie wären überrascht, was unser Produkt alles für Sie tun kann!

„Wir sind doch schon so viel weiter mit unserer Sicht auf Frauen(TM)“ my ass…

Stereotype von innen aufbrechen

Es gibt viele Schauspieler_innen, die sich über Stereotype beschweren. Offensichtlich bin ich ein „ethnischer Typ“. Ein Teil meiner Verantwortung als Schauspieler ist es, diejenigen zu vermenschlichen, die für eine stereotype „Asiatenrolle“ gecastet wurden. Ich denke, es gibt viele asiatische Schauspieler_innen, die sagen „Ich spiele keine Kellner_innen“ oder „Ich spiele keine Dienstbot_innen“; das ist erstmal dumm. Zweitens ist es respektlos gegenüber unseren Vorfahren, von denen so manche als Hausbedienstete und Kellner_innen arbeiteten.

Mein Großvater war Bauer. Als mein Vater im 2. Weltkrieg aus dem Internierungslager kam, arbeitete er als Tellerwäscher in einem Restaurant in Cinatown. Zu sagen, ich schäme mich dafür, ist zu sagen, ich schäme mich für das, was ich bin. Mein Vater und meine Großeltern brachten große Opfer, um mir diese Welt zu ermöglichen, in der ich heute lebe. Sicher gibt es stereotype Darstellungen, aber ich habe die Einstellung, diese Rollen zu spielen und zu vermenschlichen, die Drehbuchautor_innen dazu zu bringen, diese Figuren auszubauen, damit sie nicht die lächerlichen Einfaltspinsel sind, als die sie so oft dargestellt werden. Diese sogenannten stereotypen Rollen sind die Rollen, die großes Potential für Dramatik haben.

- George Takei in einem Starlog Interview im August 1986

Via Trekkie Feminist

(Übersetzung von mir)

alte Tagebucheinträge gesucht..

Das Redaktionskollektiv der Brav_a arbeitet an einer 4. Ausgabe und sucht noch nach Artikeln zum Schwerpunktthema, vielleicht hat jemand von euch ja noch ein altes Tagebuch rumzuliegen ;)

Die Bra­v_a {spa­nisch: tap­fer, mutig, wild, wü­tend} ist ein queer-​fe­mi­nistisches Zine im Stil einer Tee­nie-​Zeit­schrift. Mehr Infos und ältere Ausgaben als Download auf brava.blogsport.de.

Wir haben uns als Schwer­punkt für die nächs­te Aus­ga­be das Thema „Älter wer­den“ aus­ge­sucht und uns eine mög­li­che Bei­trags­form über­legt, bei der wir eure Hilfe brau­chen :) (Falls ihr un­ab­hän­gig dazu was schrei­ben wollt, gerne! Auch noch zu allen an­de­ren mög­li­chen The­men!)

* Und zwar möch­ten wir, dass ihr eure alten Ta­ge­bü­cher (oder alte Blog­ein­trä­ge) raus­kramt und uns kurze Aus­schnit­te schickt – ein­ge­scannt oder ab­ge­tippt – wie ihr möch­tet. Dazu dann noch einen kur­zes State­ment, wie ihr heute dar­über denkt. Alles zu­sam­men höchs­tens eine A5-​Sei­te. Mög­li­che The­man könn­ten sein (ers­ter) Lie­bes­kum­mer, Co­ming out Er­fah­run­gen oder Ge­dan­ken dazu, das Teen­ager-​Da­sein an­sich, Fa­mi­len­pro­ble­me.. wha­te­ver. Es kön­nen Auf­zeich­nun­gen sein, die euch heute pein­lich sind, oder wel­che zu denen ihr immer noch ge­nau­so steht, oder Ge­schich­ten zu denen ihr heute wisst, wie sie aus­ge­gan­gen sind..

Außerdem werden auch peinliche Geschichte aus der näheren Vergangenheit und Erfahrungsberichte gesucht.

Gesucht: Queere Streetart

Das Archiv der Jugendkulturen [Berlin] sucht Street Art zum Themenbereich gender/queer für die geplante nächste Ausgabe ihres Journals. Es soll eine Bildstrecke mit Charactern, Slogans, etc. geben, in denen es um Geschlechterrollen und das Spiel mit diesen, Kritik an Heteronormativität, Statements gegen Homophobie, etc. geht.

Falls ihr solche Sachen macht, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns Fotos von euren Werken schickt, gerne eine Auswahl an verschiedenen Sachen, aus denen wir etwas aussuchen können. Wir können leider nichts für Bildrechte zahlen, da wir kein Budget für irgendetwas haben. Falls ihr interessiert seid, bitte schickt uns die Sachen an daniel.schneider |ät| jugendkulturen.de

Hello dear street art artists,

we, the Archiv der Jugendkulturen, are looking for street art that is about gender/queer topics for the upcoming issue of our magazine. We want to publish some pictures of characters, slogans and other stuff that is about gender roles and playing with them, critic of heteronormativity, statements against homophobia and other stuff like that. If you do street art about these topics, it would be great if you could send us some pictures from which we could choose some for the magazine. Sadly we can’t pay anything, we have no money for that project at all. If you are interested, please send the pictures to daniel.schneider |at| jugendkulturen.de

[Berlin] Call: Booker’s Guide to Electronic Music Acts

Das femalepressure Netzwerk verbindet weltweit Frauen* im Bereich elektronischer Musik – seien es Musiker_innen, Komponist_innen, Produzent_innen, DJs, VJs, Forscher_innen… Derzeit setzt sich femalepressure wieder verstärkt gegen komplett männlich besetzte Line-ups ein. Immer wieder kommt daraufhin die peinliche Ausrede „Es gibt einfach kaum MusikerINNEN…“ Damit auch dieser Ausrede der Wind aus den Segeln genommen wird, soll ein Guide für Berliner Booker gedruckt werden, der das breite Spektrum weiblicher Musik-Acts anbietet. Wer selber darin Erwähnung finden möchte, sollte sich dringend die nächsten Zeilen durchlesen!

We were again and again confronted with the excuse that „There are not so many female acts, the percentage you see on your count equals the amount of female electronic musicians“. We think this is simply not true and want to present the variety and range of electronic musicians out there. (mehr…)

Good Morning!

Gefunden bei Feminist Trekkie:


Mädchenblog – Linkspam im Juli

Der Inhalt vom Grrrlzine Wolverette #5 ist jetzt komplett auch online und schließt mit einem Interview mit den fabelhaften Geffen³:

Reizende Rundungen macht klar, daß Fat Shaming sehr real ist – und spricht in diesem Kontext auch das „Dünnenprivileg“ an.

Nochmal coole Musik: absolut empfehenswerter Samstagabendbeat bei der Mädchenmannschaft mit Hope Masike!<3

Im September findet in Berlin „Jugend hackt“ statt – und es werden noch Mädels gesucht, die mitmachen!

Und wieder Musik: Bitch Magazine präsentiert eine feine Auswahl von feministischer Musik. Und stellt fest:

All of this points to something big: It’s been a good year for not only women in music, but feminism in music.

Die Journalist_innen-Legende Helen Thomas, bekannt und gefürchtet wegen ihrer aggressiv-kritischen Fragen, ist mit 92 Jahren in Washington gestorben.

Rebelcat86 ist genervt von dem Druck, sich eine „Bikinifigur“ zulegen zu müssen – schließlich sollte es beim Badengehen um Entspannung und Genuß gehen! Also: Fuck the beach body!!

Die wunderbare Antje Schrupp <3 geht der Frage nach, ob es wirklich so ist, daß Frauen sich weniger für Politik interessieren und davon weniger Ahnung haben als Männer und stellt fest:

Die Medien berichten vor allem über das, was Männer tun und was Männer interessant finden, dann wird das, worüber die Medien berichten, für das relevante Wissen über Politik gehalten und zur Grundlage für Fragen gemacht, die dann – Überraschung! – Männer “richtiger” beantworten als Frauen.

– welch wunderbarer Satz, der die Situation haarscharf auf den Punkt bringt!

Heather Corinna beleuchtet auf Scarleteen die häufigsten Kondom-Patzer – und wie sich die vermeiden lassen!

Die Brav_a sucht nach Beiträgen für Heft #3!! Die Brav_a ist ein queer-feministisches D.I.Y. (Do It Yourself) Zine, das sich im Stil einer Teenie-Zeitschrift teils ernst, teils ironisch mit Themen wie Liebe, Sex, (Körper-, Beziehungs-, Hetero-, Homo-) Normativität, Polyamourie, der queer-feministischen Szene und vielem mehr beschäftigt.

Patti says

Patti

Via Reality Rags.

Lemmy, I‘m a feminist!

Julie Miess, früher Bassistin bei den wundervollen Britta, und jetzt aktiv bei Half Girl, widmet Motörhead-Sänger Lemmy eine kritische Liebeserklärung mit einem großartigen Lied und einem klasse Video von Splatter-Regisseur Jörg Buttgereit und ruft ihm zu:

Lemmy, I‘m a feminist!

Lemmy ist also möglicherweise nicht für den Feminismus verloren – denn wer kann diesem fantastischen Zuruf widerstehen?

Via taz.