Archiv der Kategorie 'theorie'

Kritisch-lesen.de mit dem Schwerpunkt „Feministische Praxen“

Www.kritisch-lesen.de mausert sich seit einigen Monaten zu einem hochkarätigen und durchdachten Rezensionsmedium! Waren schon die vergangenen Ausgaben jeweils sehr geschlechtersensibel ausgerichtet, sind in dieser Ausgabe „Feministische Praxen“ explizit Thema. Dabei werden aktuelle und ältere feministische Bücher besprochen und als vielversprechend zum feministischen Weiterdenken vorgeschlagen. Unter anderem sind mit dabei: „Darum Feminismus!“, „Revolutionäre Frauen“ und „Riot Grrrl Revisited“. Ergänzt wird diese Ausgabe anarchistisch, postkolonial und antirassistisch.

Die Rezensionen sind insgesamt sehr pointiert und sensibel formuliert, freundlich-kritisch zu den Büchern und es wird Interesse an den Büchern geweckt. In diesem Sinne ist diese Ausgabe sehr zu empfehlen! …bei den folgenden sollten aber mehr Frauen zu Rezensionen eingeladen werden!

Zur Ausgabe „Feministische Praxen“.

Let’s talk about sex – Let’s talk about sexual politics

Mit der Bitte um Verbreitung:

Wir suchen noch Schreiber*innen für unsere geplante Sex-Politiken Broschüre…

„Sex ist immer viel mehr als nur Sex. Meistens hat Sex mit Macht zu tun. Sex hat auch mit Geld zu tun, weil sich Sex gut verkauft. Sex ist aber auch was schönes und wird aber leider von vielen Frauen (und Männern) nicht so befriedigend erlebt, wie es möglich wäre, weil wir zwar übersexualisiert sind, aber nicht unbedingt besser informiert als früher.“ schrieb das Sexbroschüren-Team vor einigen Jahren in der Einleitung der ersten Sex-Politiken Broschüre, die von der ÖH Bundesvertretung veröffentlicht wurde. Dabei haben sie sich vorgenommen, möglichst viele „versexualisierte Fragen“ in dieser Broschüre abzudecken. Wenngleich ihnen der Versuch gelungen ist, gibt die Thematik sicher noch genügend Stoff für weitere Broschüren her.

Daher hat das Referat für feministische Politik beschlossen, ein Folgeprojekt zu starten, in dem unterschiedliche Fragen von Sex, Sexualität und Begehren sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen Mechanismen, Praktiken und Politiken behandelt werden soll. Mögliche Themen können dabei sein
- pro-sex
- sex-gender
- safer-sex
- sex-work
- no sex
u.v.m.

Wir suchen dafür auch noch Textvorschläge und freuen uns, wenn ihr euch an der Produktion der Broschüre beteiligen wollt. Schickt einfach bis zum 20.1.2012 ein email mit einem Vorschlag und einer kurzen Beschreibung an frauenreferat@oeh.ac.at.

mfg vom Femref

Referat für feministische Politik
Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft
Bundesvertretung

Taubstummengasse 7-9
1040 Wien

Mobil +43/676/ 888 52 274
Fax +43/1/310 88 80 – 36

Grenzüberschreitungen

So ein Autorinnenpaar macht auf Spiegel-Online sone Serie zu ihrem Buch, eine Art nett-amüsantes Alphabet für Peinlichkeiten der Neunziger, für jeden Buchstaben ein Artikel.
Okay, gegen Ende des ABCs wird’s zugegebenermaßen schwierig, dennoch schrieben sie unter „Q“ den Artikel übers Quälen („Kleine Folter unter Freunden“).
Im SpOn-Forum daraufhin eine kurze und interessante Debatte über körperliche Grenzüberschreitungen (für SpOn-Forum sogar echt lesbar).

Call for Abstracts

Das Hamburger Zentrum Genderwissen sucht Beiträge zu „Bin ich schön? Schönheit / Körper / Werbung / Medien“. Band 4 ihrer Reihe erscheint im Frühjahr 2012: Call for Abstracts

Interviewpartner_innen gesucht..

Anne sucht nach Interviewpartner_innen für ihre Diplomarbeit über Psychotherapie‐Erfahrungen von Queers und Transgendern. So eine Studie gab es in Deutschland noch nicht, und ihr Ziel soll es sein, die Ergebnisse interessierten LSBT* Beratungseinrichtungen, Vereine und politische Gruppen zur Verfügung zu stellen.
Hier der ganze Aufruf:

Bezeichnest du dich selbst als Queer oder als Transgender? Oder passen die Kategorien „Männlich“ „Weiblich“ für dich nicht
und/oder du lebst und liebst nicht ausschließlich Heterosexuell? Empfindest du Geschlecht und/oder Sexualität nicht als starre
gegebene Kategorien, sondern als flexibel…?

Hast du persönlich Erfahrungen mit ambulanter Psychotherapie gemacht und kannst dir vorstellen in einem Gespräch darüber zu berichten?

Da es zu dem Thema (zumindest in Deutschland) noch keine Studien gibt, möchte ich mich in meiner Diplomarbeit mit den Psychotherapie‐Erfahrungen von Queers und Transgendern beschäftigen. Dabei interessiert mich vor allem, welche Erfahrungen ihr mit der Psychotherapeut_in und in der therapeutischen Situation gemacht habt – v.a. in Hinsicht auf euer sexuelles und/oder geschlechtliches Selbstverständnis.

* Teilnehmen können Menschen ….
o ….über 18, die sich selbst als Queer oder Transgender bezeichnen oder sich sonst von den oben gestellten Fragen angesprochen fühlen.
o Und eine oder mehrere ambulante Einzeltherapien gemacht haben und sich gut an diese erinnern können.

* Der Gesprächsort wird individuell vereinbart, das Gespräch wird von mir geführt und 1‐2 Stunden dauern.
* Das Gespräch wird auf Audioband aufgenommen und danach verschriftlicht. Die Daten werden streng vertraulich behandelt und anonymisiert.
Bei Interesse oder Fragen zu mir und dem Projekt meldet euch einfach bei: Anne Steinbrück, E‐Mail: AnneS.23(at)web.de

für schnelle

last minute call for papers: die tagung „SCREENING GENDER“ vom 22.-24.09.2011in der hff potsdam will sich mit der ästhetischen und inszenatorischen darstellung von gender in unterschiedlichen audiovisuellen medien beschäftigen und sucht dafür beiträge aus verschiedenen sozial-, geistes- und kulturwissenschaftlichen disziplinen sowie künstlerische ansätze – die einreichfrist ist bis 30. april 2011.

Werbepause: ARRRGH!

mädchenblog empfiehlt die „Sexismuskritischen Tage in Dresden“ ab nächstem Donnerstag mit einem fetten Programm:
ARRRGH!

Rezension: ‚Geschlecht. Wider die Natürlichkeit.‘ von H.-J. Voß

Nach der Dissertation „Making Sex Revisited“ (Besprechung auf dem mädchenblog) hat Heinz-Jürgen Voß ein weiteres Buch veröffentlicht: „Geschlecht. Wider die Natürlichkeit“ ist in diesem Jahr in der theorie.org-Reihe erschienen. Voß greift hier die Erkenntnisse seiner Dissertation noch einmal pointiert auf und nimmt Debatten um die ‚Natürlichkeit‘ (vs. gesellschaftliche Herstellung) der Geschlechterbinarität in den Blick. (mehr…)

„Who Cares?“ geht weiter

Anknüpfend an das Event »WHO CARES – Queerfeminismus & Ökonomiekritik« im März 2010 gibt es nun eine neue Doppel-Veranstaltungsreihe zu Queerfeminismus, Care Work, Körperpolitiken & Ökonomiekritik in Berlin. Die AG Gewalt_oekonomien lädt zur Reihe »My body is a battleground« ein, und die AG Soziale Reproduktion hat die Reihe »Beyond Re/Production: Care Work« vorbereitet. Los geht es am 24.2.2011 zum Thema »Moderne Reproduktionstechnologien- Fortpflanzung für die Leistungsgesellschaft« um 19:30 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, Berlin-Mitte. Alle Termine gibt und weitere Infos gibt es hier

Queere Kapitalismuskritik

Heinz-Jürgen Voß hat einen Beitrag zur Debatte um „queere Ökonomiekritik“ verfasst und würde sich über weitere Kommentare freuen: „Weg mit dem Queer-Ding! Ansätze für eine queere Kapitalismuskritik“

out of form

Die neue „outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik“ ist erschienen. Schwerpunktthema diesmal ist „Form“. Sehr interessant ist darin u.a. ein Beitrag zum Thema „Fat is a feminist issue“.outside Mehr aus dem Inhalt gibt es im Blog der Zeitschrift. Sie kostet wie gehabt 3 Euro und lässt sich unter vertrieb ät outside-mag.de bestellen.

Rezension: ‚Making Sex Revisited‘ von H.-J. Voß

Die Rezension bezieht sich auf dieses Buch:
voß: making sex revisited
quelle: transcript-verlag: http://www.transcript-verlag.de/ts1329/ts1329.php (zuletzt abgerufen am 09.08.’10)

Der Klappentext von Voß’ Dissertationsschrift verspricht den ersten dezidierten und differenzierten Nachweis für die gesellschaftliche Konstruktion des biologischen Geschlechts. Es werde nachgewiesen, dass „mit prozessorientierten Betrachtungsweisen […] in biologischen Theorien viele Geschlechter denkbar (seien, A.G.) – nicht nur zwei oder drei“. Voß selbst beschreibt die Arbeit als eine interdisziplinäre Studie zur Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive [Herv.: A.G.]. Sie ist unterteilt in drei Kapitel: Im ersten und zweiten Kapitel werden verschiedene Diskursstränge biologisch-medizinischer Geschlechtertheorien von der Antike bis in die Gegenwart herausgearbeitet (Theorien der Antike, Theorien der Aufklärung und Moderne bis Mitte des 20. Jh.), um diese dann in Beziehung zu setzen und in den jeweiligen kulturellen Kontext einzubinden (vgl. 26f.)1. Im dritten Kapitel möchte Voß einen „tauglichen Ansatz“ (235) für eine geschlechtertheoretische Untersuchung auf molekularbiologischer Ebene liefern. (mehr…)

Nach diversen Beiträgen bei uns (im Archiv zwischen 20. Juni und 4. Juli) gibt es jetzt ein Interview mit Judith Butler in der Jungle World das für neuen-alten Zündstoff sorgt: „In diesem Kampf gibt es keinen Platz für Rassismus“

Undoing oder re-doing gender?

„die gegenwärtige Entwicklung des Spätkapitalismus [weiß …] nichts mehr anzufangen […] mit veralteten Vorstellungen von Geschlecht, […]. Mit der kanadischen Politologin Janine Brodie musste man vielmehr davon sprechen, dass sich das gegenwärtige Geschlechterregime durch ein schwer durchschaubares Nebeneinander einer gleichzeitigen ‚Intensivierung und Erodierung’ der Bedeutung von Geschlecht auszeichnet […]. Dass das Konzept von gender diese Veränderung weder erfassen noch gar reflektieren kann, liegt an der zugrunde liegenden Machtkonzeption. Wenn Macht primär als Normierung und diese wiederum als Identitätsfestschreibung aufgefasst wird, kann Subversion nur in der Einforderung pluraler Identitäten geortet werden. Damit aber wird von Seiten der Kritik als Forderung erhoben, was längst als Anforderung von außen an uns hertritt. Indem es uns glauben macht, wir müssten uns gegen Festschreibungen wehren, lässt uns das Konzept von gender genau jene Fähigkeiten erwerben, die es uns erlaubt, die unterschiedlichsten, ja, sich vielleicht gegenseitig auch ausschließende Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Im Lichte der Machttheorie des späten Foucault erscheint diese Weise der Problematisierung von Geschlecht selbst als Gegenstand einer politischen Rationalität, das in Aussichtstellen der Gestaltbarkeit des eigenen genders als Bestandteil einer neuartigen Form einer ‚Menschenregierungskunst’ […], die die Individuen gerade mithilfe dieses Freiheitsversprechen in die Erfordernisse spatkapitalistischer Produktion und Reproduktion einpasst. Die These vom Geschlecht als sozialem Konstrukt und die damit verbundene Vorstellung von der Verhandelbarkeit des eigenen genders scheint damit selbst zu einer ‚politische Technologie der Individuen’ […] geworden. Wenn es für die 1950er Jahre stimmen mag, dass die Selbsttechnologie das doing gender war, mit dem ich mich selbst in patriarchale Verhältnisse einpasste […], so ist es heute das undooing gender, das dem nunmehr verschlankten Patriarchat am meisten dient: Die Selbsttechnologie des gegenwärtigen Geschlechterregimes ist gerade nicht mehr die kohärente Performierung des zugewiesenen genders, sondern ist das know how, das wir uns erwerben, wenn wir uns gegen Festschreibungen wehren: die Selbsttechnologie ist der zu flexibilisierende gender.“

(aus: Tove Soiland, ‚Gender’: Kontingente theoretische Grundlagen und ihre politischen Implikationen [Dez. 2009], S. 15, 16).

Mir scheint das zunächst einmal eine treffende Beobachtung sowohl dessen, was in der queer Szene passiert1, als auch dessen, was herrschenderseits bspw. als Förderung von Frauenerwerbstätigkeit (bei gleichzeitiger bleibender weitgehender Zuständigkeit von Frauen für Haus- und Erziehungsarbeit) oder gar als gender training und diversity management betrieben wird, zu sein. Allerdings würde ich doch einen begrifflichen und einen strategischen Vorbehalt anmelden wollen: Was da passiert ist – entgegen dem Anspruch mancher der AkteurInnen – kein undoing, sondern ein re-doing gender und insofern scheint mir die richtige strategische Konsequenz aus jener kritischen Beobachtung auch nicht ein Abschied vom Postulat des undoing gender zu sein; vielmehr wäre mit dem Postulat überhaupt erst einmal ernst zu machen.

Und noch ein anderer Vorbehalt zu dem gleichen Text. Auf S. 18 heißt es: Das gender-Paradigma stelle „eine politische und theoretische Verschiebung grundlegender Prämissen dar, die gegenüber der Theoriebildung der 1980er Jahre gravierende Nachteile aufweist. Als hauptsächliche Verschiebung ist hier insbesondere der stillschweigende Austausch der Diagnose einer grundsätzlich (männlichen) Eingeschlechtlichkeit unserer Kultur durch die Kritik an der Zweigeschlechtlichkeit zu nennen.“

Mir ist nicht klar, was mit „grundsätzlich[e] (männliche) Eingeschlechtlichkeit unserer Kultur“ gemeint ist. Daß die männliche Seite die herrschende Seite des Geschlechterverhältnisses ist, heißt ja nicht, das dieses Verhältnis nur eine ‚Seite’ hat. Auf S. 16 spricht Tove Soiland selbst die „gesellschaftliche Arbeitsteilung“ und die „gesellschaftlich notwendige Arbeit, mit der Frauen aus historischen Gründen identifiziert sind“, an; dies heißt ja aber nichts anderes als, daß die herrschende Ordnung durchaus nicht nur Männer kennt, sondern mindestens zwei Geschlechter, und diese Ordnung den Geschlechtern jeweils bestimmte Arbeiten zuweist bzw. ihnen jeweils bestimmte Arbeiten vorbehält bzw. sie von bestimmten Arbeiten freistellt oder den Zugang zu diesen verweigert – was eine permanente ‚Umschrift der Differenz’ freilich einschließt.

Weitere online zugängliche Texte von Tove Soiland: (mehr…)

Na also, warum nicht gleich so? (aktualisiert)


CSD/Rassismus – Die x.te


kiturak verlinkt zu Medienkritik hier und da. Dort heißt es:

„trifft sie [Butler] einen wichtigen Punkt. Wie man im neokonservativen Blog Gay West miterleben kann oder in rhizoms Analyse eines Reports der Berliner Homosexuellen-Zeitschrift Siegessäule nachlesen. Lesenswert auch: Zur Kritik der Ethnisierung antischwuler Gewalt am Beispiel Jörg Fischers
Und natürlich ist Butlers Kritik nicht neu oder überraschend, schon 2000 kritisierten linke Gruppen eben jene Behauptung, man könne türkischen Migranten homophobe Gewalt in die Schuhe schieben.“

Kritik an der Siegessäule

Der zweite von Medienkritik verlinkte Text analysiert einen Artikel der Siegessäule, dem mainstream schwullesbischen Organ in Berlin, über ein kiss-in am 17.05.2007. Der Text von rhizom zeigt plausibel auf, wie der anscheinend nicht mehr online zugängliche Siegessäulen-Artikel, unterschiedlich über homophobe Reaktionen von Weißen und Nicht-Weißen auf das kiss-in ‚berichtet‘, d.h. unterschwellig kommentiert. Prädikat: unbedingt lesenswert. Der Text enthält weiterführende links, von denen dieser Text (wo wiederum in einem Kommentar auf diesen Text hingewiesen wird) (beides einmal mehr zu Maneo) erwähenswert ist. Der in Klammern genannte Text verweist wiederum auf eine Dokumentation eines Artikel von 2007 in der Jungen Welt (zu. Abschnitt II. der Doku nach unten scrollen). Auch dieser befaßt sich (mit einigen zusätzlichen Argumenten) überwiegend mit Maneo und endet dann wie folgt:

„Während sich viele heterosexuelle Linke in Unkenntnis des tatsächlichen Zustandes der Überbleibsel der politischen Lesben- und Schwulenszene in blinder Solidarität üben, sorgten die Berufsfunktionäre der ehemaligen Emanzipationsbewegung in den vergangenen Jahren mehrfach für Skandale. Taz-Redakteur Jan Feddersen fabulie-rte Gewalttaten eines ‚arabischen Mobs‘ herbei, das Berliner Homomagazin Sieges-säule titelte ‚Türken raus!‘ und bezeichnete den von türkischen und arabischen Mi-granten geprägten Bezirk Kreuzberg als ‚Kebabgehege‘. Hochrangige Funktionäre des LSVD forderten ‚Muslimtests‘ für einbürgerungswillige Migranten und bezeich-neten die multikulturelle Gesellschaft als gescheiterten ‚linken Traum‘.“

Zu den Behauptungen gibt es leider keine Quellenangaben bzw. links.

Der basisdemokratische Anspruch des CSD

Der vierte von Medienkritik verlinkte Text ist unter dem Gesichtspunkt der Rechtfertigungs-Erklärung von Bodo vom Vorstand des Berliner CSD e.V. von Interesse. In der Rechtfertigungs-Erklärung heißt es:

„Der CSD hat nur einen Veranstalter, den Berliner CSD e.V. repräsentiert durch die vier Vorstände. Thema, Motto und Forderungen werden im CSD-Forum basisdemokratisch bestimmt. Dies ist bundesweit einzigartig.“

Mit der Realität dieses basisdemokratischen Anspruchs ist es laut des vierten von Medienkritik verlinkten Textes nicht besonders weit her. Dieser kurze Text, der allerdings schon vom Herbst 1999 stammt, sei hier vollständig zitiert: (mehr…)