mädchenblog 2014-10-29T08:25:03Z Copyright 2014 WordPress nummer.drei <![CDATA[Termine, frische Termine! Heiß & saftig!]]> http://maedchenblog.blogsport.de/2014/10/29/termine-frische-termine-heiss-saftig/ 2014-10-29T08:25:03Z 2014-10-29T08:25:03Z allgemein feminismus Wer unserem Twitter-Account folgt, hat es vielleicht schon mitbekommen, dass dieser ganz gerne über queerfeministische Termine (vorwiegend) in Deutschland, Österreich und der Schweiz informiert. (Im Gegensatz zu unserer hiesigen Termine-Seite, die leider ein wenig eingeschlafen ist…) Das kommt eigentlich ganz gut an, aber wenn die Twitter-Person mal krank oder im Urlaub ist, geht einiges verloren. Auch haben Menschen unterschiedliche Planungsbedürfnisse. Manche sind eher spontan, was mache ich heute? Andere (so wie ich zum Beispiel), wollen alles bereits wochenlang im voraus minutiös durchorganisieren. Langer Rede, kurzer Sinn:

Es gibt einen Kalender.

Aktuell mit langwieriger URL, das Design lässt zu wünschen übrig und ins Mädchenblog selbst ist er noch (!) nicht eingebunden. Aber: ihr könnt ihn euch anschauen und nutzen. Terminvorschläge sind via Twitter, aber auch dem Kontakt-Formular gerne gesehen.

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dodo <![CDATA[Position beziehen]]> http://maedchenblog.blogsport.de/?p=1570 2014-10-27T23:41:50Z 2014-10-27T23:41:50Z allgemein gefunden fun popkultur kapitalismus rassismus Am Samstag wurde Reyhaneh Jabbari gehängt.

Neben iranischen Schauspielern und anderen Prominenten gab es auch im Westen zahlreiche Stimmen, die eine Aussetzung der Todesstrafe für die junge Frau gefordert hatten. Nach Angaben der Vereinten Nationen und internationaler Menschenrechtsgruppen kam Jabbaris Geständnis unter massivem Druck und Drohungen seitens der Anklage zustande. Die UNO hat bereits mehr als 250 Hinrichtungen im Iran in diesem Jahr gezählt.


(Via)

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femelle <![CDATA[Schadet FEMEN dem Feminismus?]]> http://maedchenblog.blogsport.de/?p=1573 2014-10-26T20:46:57Z 2014-10-26T20:46:57Z körper feminismus sexismus theorie Gleich zu Beginn: nein, ich habe kein Problem mit der FEMEN-Bewegung. Ich habe ein Problem mit der Stagnation der Kritiker, welche vergessen, daß der Feminismus per se keiner allgemeingültigen Erklärung standhält, da stets im progressiven Wandel, trotz des ständigen, wichtigen Beharrens auf die Wurzeln.

Was ich oft zu hören bekam war die Aussage, daß FEMEN den Frauen schade und sie selbst diskreditieren würde. Bei mehrmaligem Nachfragen bekam ich keine vernünftige Antwort, also beschloß ich, mich selbst auf die Suche zu machen. Dabei muß als erstes beachtet werden, daß sich aus einer gesellschaftlich relevanten Bewegung Strömungen bilden können, welche nicht zwingend konform laufen müssen. Das Phänomen der Pussy Riot, welche eine säkulare Kritik mit ihrer Inszenierung postulieren, mag erst sekundär eine feministische Aussage beinhalten. Dennoch scheint dieser Gedanke zu kurz gegriffen, da sich hinter dem Klerikalismus mehr versteckt als eine doktrinäre Ideologie, welche sich festen Schriften verpflichtet fühlt. Das Werkzeug der Frau erfüllt hier in der Kritik eine ebenso ironische wie auch durchschlagende Funktion; zum einen wird hier, ganz gleich in welcher Ausführung, der Körper der Frau als „Magnet der Aufmerksamkeit“ benutzt, um im selben Zug durch die regelrechte Verkörperung der Emanzipation einen Progressivismus zu etablieren, der Geschlechterrollen und Manifestationen der Grenzen ad absurdum führen sollte, dieser Prozeß allerdings nie soweit interpretiert wird, da der „Magnet“ eine zu virulente Aufgabe erfüllt und den Sexismus nicht kritisiert, sondern dank „etablierter“ Medien und Persönlichkeiten gefördert wird, in dem die Kernaussage revidiert wird und als Angriff inszeniert. Will heißen, so sagen sie, die Entblößung schade Frau in dem Sinne, da durch jene Aktion die Fokussierung verschoben wird. Eine Kritik, welche man teilen könnte, würde man sich nur auf diese plakative Herangehensweise konzentrieren.

Dabei wird die Kritik an FEMEN als eine Warnung interpretiert, von dem sich „der“ Feminismus und „die“ Frau zu distanzieren hat, da sie deren konträr, was Unfug ist. Und das nicht nur auf inhaltlicher Ebene; die Funktion der FEMEN unterscheidet sich hier von den feministischen TheoretikerInnen, in dem sie statt Theorie die Praxis anwenden, modernisiert, aber nicht minder ernst zu nehmen, gleichwohl diese Entwicklung noch nicht ausgereift scheint und wohl auch FeministInnen empört. Dennoch darf dabei nicht vergessen werden, daß eine öffentliche Distanzierung einer Spaltung gleichkommt. Womit hier auch die Frage gestellt werden muß, ab wann man als „FeministIn“ gilt? Diese Frage kann man sich nur selbst beantworten und darf sich nicht auf wissenschaftliche Thesen und Artikel berufen, denn wer den Feminismus nach wie vor nur auf die Frau herunterbricht, hat diese Bewegung mißverstanden. Es geht um einen gesellschaftlichen Konsens einer Gerechtigkeit der Menschheit. Die FEMEN mögen auf Büsten urinieren und ihre Oberkörper in Öffentlichkeiten entblößen, doch sei dies nicht als Aufruf zu verstehen, hier nun Position zu beziehen, denn eine Strömung ist eine Strömung ist eine Strömung. Man muß mit ihnen nicht d‘accord laufen, aber man sollte sie in dem Maße respektieren, wie man selbst für seine Einstellung respektiert werden möchte, denn die FEMEN haben durchaus etwas medial-obszönes, was dem Feminismus aber nicht schaden soll, nein, er soll als Einladung verstanden werden; als Einladung derer, die die FEMEN weiterentwickeln wollen, sich dem Wandel anbiedernd geben, um eine gemeinsame Richtung zu finden. Die innere Spalterei ist unausweichlich, doch sie darf nicht Bestandteil der Kritiker werden, uns zu zerstören, uns auszuspielen, uns ad absurdum zu führen.

In diesem Sinne: die FEMEN gehören wie jedwede andere Interpretation des Feminismus zu einer Bewegung, welche die Gleichheit und Gerechtigkeit der Geschlechter erreichen wollen. Eine queerfeministische Bewegung hält nur dann Stand, wenn jedes Werkzeug getestet und akzeptiert wird. Und den Kritikern, die meinen, die FEMEN schaden „uns“, denen möchte ich eine Gegenfrage stellen: Schadet euch Sigmar Gabriel? Denkt darüber nach.

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femelle <![CDATA[Rot. Oder doch blau?]]> http://maedchenblog.blogsport.de/2014/10/22/rot-oder-doch-blau/ 2014-10-22T21:10:24Z 2014-10-22T21:10:24Z sexualität körper feminismus geschlecht Da war dieser Junge in dem Laden.

Die Schlange vor der Kasse war vergleichsmäßig lang, so lauschte ich diversen Gesprächen. Eines fand sofort mein Gehör, in dem eine Mutter einem Jungen einen Wunsch ausschlug. Normalerweise sollte man darüber keine Zeilen verlieren, allerdings war die Ausgangssituation sowie deren Verlauf nicht einer „gewöhnlichen“ Situation untergeordnet. Er wollte dieses rote Bändchen haben. Für seinen Arm. Die Antwort der Mutter: so etwas trägen lediglich Mädchen, und vor allem sei die rote Farbe ein Sinnbild des Femininen, so habe ihr Sohn sich von jenem fernzuhalten, um dort eine Grenze zu ziehen.

Diese Situation fungiert als Beispiel einer gesellschaftlichen Problematik, in der wohl nicht-verletzend gemeinte Richtlinien und Grenzen langfristig eine indirekte Transphobie und Diskriminierung nach sich zieht. Daß die blaue Farbe des Männlichen verpflichtend und die rote dem Weiblichen, mag der historische Konnotation geschuldet, jedoch dient diese Farbdiskriminierung nicht der Entwicklung eines Individuums. Die Aussage, es gäbe geschlechtsspezifische Farben, ermöglicht den jungen Mitmenschen keine gesunde Reflexion und schadet so der Entwicklung, auch die Persönlichkeit, da ein starres Verharren auf das Männliche und das Weibliche zerstörend wirken kann. Denn: primäre Geschlechtsmerkmale sind nicht gleichzusetzen mit der Geschlechtsidentität.

Nur weil wer im Stehen urinieren kann, heißt das nicht auch, daß sich dieser Mensch seiner Somatik bewußt, nein, das identitäre läßt sich nicht auf ein paar körperliche Merkmale erahnen, auch sollten sie nicht einer Richtlinie gleichen, fürwahr, auch die primäre Geschlechtszuweisung kurz nach Geburt mag eine bürokratische Konsequenz haben, doch was ist ein Junge, was ist ein Mädchen im exakten? Gibt es überhaupt Unterschiede? Diese ja, doch sind sie den Klischees identisch? Eher weniger. Die Frage läßt sich nicht auf einen Nenner herunterbrechen, da eine Identifikation mit einem starren Duktus stets eine Grenze ziehen wird. Diese Herangehensweise läßt „fließende Übergänge“ nicht zu, somit werden Menschen gezwungen, sich einem „Geschlecht“ zuzuordnen. Derweil solch Krisen psychisch relevante Tiefpunkte zur Konklusion hätten, auch der gesellschaftliche Umgang steht dem konträr, der eigenen Regel wegen.

Die Gesellschaft hat ganz klare Regeln, wer ein Junge, wer ein Mädchen ist. Diese Regelung erscheint aber plakativ und läßt das psychische Wesen außen vor, was zur Folge hat, daß dadurch eine „Abnorm“ definiert wird, welche im psychiatrischen Sinne eine „Erkrankung“, in der Regel eine „Geschlechtsidentitätsstörung“ nach sich zieht. Aber wieso? Wo ist hier eine Störung im originären Sinne enthalten? Denn eine Identitätsstörung ist in jenem Kontext eben nicht vorhanden, die Problematik liegt bei der Außenwelt. Die Akzeptanz. Das verlassen doktrinärer Begrenzungen. Mann, Frau…was ist das schon. Diese Begriffe dürfen nicht die Identität eines jeden Einzelnen stutzen.

In diesem Sinne: Muß alles einen Namen haben? Kann man nicht einfach Mensch sein? Ohne die Nachfrage nach dem Geschlecht? Ja, man mag das biologisch im sexuellen Kontext beantwortet wissen, doch genau hier liegt auch der historische Fehler, der diese Diskrepanz weiter fördert: Nur eine Frau könne gebären. So heißt es. Doch ist jeder Mensch, mit einer Gebärmutter, auch zwangsläufig eine Frau? Nein.

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dodo <![CDATA[Weiter(auf)schreien!]]> http://maedchenblog.blogsport.de/2014/10/19/weiteraufschreien/ 2014-10-19T08:57:20Z 2014-10-19T08:57:20Z netzwelt feminismus geschlecht sexismus theorie maskulisten Die Missy interviewt die #aufschrei-Initiatorin Anne Wizoreck zu ihrem neuen Buch:

Neben diesem schroffen Ton im Netz, gerade gegenüber Frauen, mehren sich ja auch Diskussionen um den so genannten Genderwahn, Gender Professor_innen werden Opfer von Hasskommentaren, Frauen, die Sexismus in der Spieleindustrie ansprechen, bekommen Morddrohungen. Wie oft ist Dir in den letzten Monaten das Wort Backlash in den Sinn gekommen?

Sehr oft, oh ja! Das alles zu verstehen, dabei hat mir ein toller Artikel der britischen Bloggerin Laurie Penny geholfen. Sie meinte, dass all das extrem ist, aber eben auch ein Zeichen, dass sich da ein paar Leute mit Händen und Füßen wehren, weil die Welt um sie herum sich verändert und sie nicht wissen, warum. Gerade im Zuge der Angriffe gegen Anita Sarkeesian, die sich in Webvideos mit Sexismus in der Spieleindustrie beschäftigt, war es schön, dass sich Leute wie der bekannte US-amerikanische Regisseur Joss Whedon solidarisch gezeigt haben. Da ist mir das Herz aufgegangen! Und das machen immer mehr Leute, die früher nichts gesagt haben. Deshalb sehe ich nicht nur den Backlash, sondern auch die breitere Unterstützung. Der Wandel ist auf dem Weg und nicht zu stoppen.

(Via)

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dodo <![CDATA[Kinks or Vanilla?]]> http://maedchenblog.blogsport.de/2014/10/13/kinks-or-vanilla/ 2014-10-13T07:09:21Z 2014-10-13T07:09:21Z kurz und knapp Die taz interviewt das Fetischmodel Rain DeGrey, die auf Feministinnen zwar nicht so gut zu sprechen ist, aber viele richtige und wichtige Dinge zu erzählen weiß:

Kink ist wie eine Blase. Alles, was ich machen möchte, befindet sich in dieser Blase. Ich hänge mit Leuten darin ab und arbeite mit ihnen. Ich will diese Blase nicht verlassen. Denn sobald ich das tue, verurteilen mich die Leute. Sie sind unhöflich, gemein und sehen auf mich herab. Und das hasse ich. Die Leute sind Arschlöcher.

Mit diesen Leuten streiten Sie sich dann auch oft auf Twitter.

Ja, das mache ich vor allem mit Männern, die mir Schwanzbilder schicken. Die denken, dass eine Frau nur einen Schwanz sehen muss, um den Verstand zu verlieren. Ein Schwanz ist nichts Magisches. Man kann mit einem Schwanz keine Frauen hypnotisieren. Ich antworte diesen Männern, denn wenn ich auch nur einen ein bisschen weniger dumm machen kann, gibt mir das Hoffnung für die Welt. Denn wenn nur ein Mann sich darüber klar werden kann, wie unangemessen und grob das ist, macht er das vielleicht mit der nächsten Frau nicht mehr.

Das ist ein sehr pädagogischer Ansatz.

Ich bin eine Erzieherin. Es ist nicht Bestandteil meines Jobs, Idioten zu tolerieren. Ab und zu schreiben mir auch Leute, die meine Seele retten wollen. Die denken, dass ich mich quälen lasse, weil ich das Geld brauche und missbraucht werde. Nein, ich toleriere niemanden, der meine Grenzen überschreitet. Es gibt Männer, die meine Shootings kaufen, weil sie sehen wollen, wie Frauen verletzt werden. Das ist aber nicht meine Arbeit.

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nummer.drei <![CDATA[♫ Krudas Cubensi – Mi cuerpo es mio]]> http://maedchenblog.blogsport.de/2014/10/09/krudas-cubensi-mi-cuerpo-es-mio/ 2014-10-09T11:21:05Z 2014-10-09T11:21:05Z allgemein

Krudas Cubensi – Mi cuerpo es mio / My body is mine

Who’s bodies? Our bodies! Who’s rights? Our rights!
Whose bodies? Our bodies!Whose rights? Our rights!
Whose choices? Our choices!
Krudas Cubensi one more time
Representing womyn and queer people’s choices.
K.R.U.D.A.S.
Get your rosaries out of our ovaries!
Get your rosaries out of our ovaries!
Get your doctrines of our vaginas!
Get your doctrines of our vaginas!
Neither master nor state, nor party, nor husband.
Neither master nor state, nor party, nor husband.
Neither master nor state, nor party, nor husband!
Neither master nor state, nor party, nor husband!
Chorus: You already know what’s up my friend!
so don‘t you get disillusioned,
in this game we womyn always win.
You already know what’s up my friend!
so don‘t you get disillusioned,
my Krudaness is what the people want.
Olivia : The „feminine“ we are not only about seeing ourselves just beautiful,
or to sing his hook and then after be quiet? No !!
Here we are Krudas with the mic in hand,
representing our rights, listen!
In this life we have a crucial importance,
we‘ll defend our place with elegance,
we know more about discrimination than you,
we are the working class, we are of color,
but also we are womyn, we need love,
we know how to sweat, we enjoy our scent,
we got good flavor, we are not superficial,
we are breaking stereotypes,
we are not what for are expecting.
Chorus: Afro Latin American and Caribbean,
Pride for my people and owner of my own body.
Afro Latin American and Caribbean ,
Pride for my people and owner of my own body.
Afro Latin American and Caribbean,
Pride for my people and owner of my own body.
My body is mine . My body is mine.
My body is mine . My body is mine.
Chorus: You already know what’s up my friend!
so don‘t you get disillusioned, in this game we womyn always win.
You already know what’s up my friend! so don‘t you get disillusioned,
my Krudaness is what the people want.
Pasa: Since ancient times we‘ve had great achievements
Women scholars, artists and skilled workers, Black, white, Asian heroines,
All our native shamans sisters fighting for a better tomorrow
to have food on your table, sun & your bed.
Here we are, Cuban women, doing what we want,
you already know this is 2014 so get up and enjoy it.
Krudas from Cuba.
Chorus: Afro Latin American and Caribbean,
Pride for my people and owner of my own body.
Afro Latin American and Caribbean
Pride for my people and owner of my own body.
Afro Latin American and Caribbean,
Pride for my people and owner of my own body.
My body is mine . My body is mine.
My body is mine . My body is mine.

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dodo <![CDATA[Tschüs Piraten]]> http://maedchenblog.blogsport.de/2014/09/22/tschues-piraten/ 2014-09-22T09:41:18Z 2014-09-22T09:41:18Z kurz und knapp Anke Domscheit-Berg tritt bei den Piraten aus, u.a. deshalb:

Ich bin es überdrüssig, als Feministin angegriffen und beleidigt zu werden, oder solche Angriffe gegen andere mitzuerleben. Ich habe keine Lust mehr, #feminazi, #genderistin und #karrieregeil genannt und für den Niedergang der Partei verantwortlich gemacht zu werden. Das immer wieder kehrende Störfeuer, ich würde mich sogar an der Partei bereichern, ist absurd lächerlich, da offenbar diejenigen, die so reden keine Ahnung davon haben, wieviel eigene Zeit und privates Geld wir eingesetzt haben. Ich finde es jedes Mal unfassbar, dass es immer wieder Piraten gibt, die den Begriff “Piratin” als satzungswidrig bezeichnen, die von #postgender reden, Diskriminierung leugnen und eine erschütternde Toleranz gegenüber Sexismus an den Tag legen.

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dodo <![CDATA[BMI-Polemik]]> http://maedchenblog.blogsport.de/?p=1560 2014-09-20T00:24:11Z 2014-09-20T00:24:11Z allgemein körper feminismus sexismus fun theorie maskulisten Die Mädchenmannschaft hat vor der Sommerpause einen Text veröffentlicht, den ich hier unbedingt noch kommentieren muß, da er in mir hauptsächlich zwei Dinge getriggert hat.
Zunächst einmal mein zukünftiges Dasein als Magda- Fangirl.
Daher erst mal:

Liebe Magda,

Super Text! Deine (bitte entschuldige den Ausruck:) arschgeile Selbstironie ist ein derart charmanter Mittelfinger, ich möcht Dich knutschen!
dodo

Man sollte jetzt meinen, dafür braucht’s keinen Blogeintrag hier, da hätt auch die MM-Kommentarspalte gelangt – aaaaber hier fängt das Dilemma an:

Denn zum zweiten waffnet man sich nach dem Lesen des Textes innerlich mit einer gesunden Portion bösem Humor, bevor man die vorherigen Kommentare lesen möchte – kennt man ja, was da zuweilen kommt (gerade bei diesem Thema!), aber um nicht was zu schreiben, das schon 454564 Mal dasteht und die Moderation hier auch relativ streng… nungut.
Da aber Magdas (Selbst-) Ironie ganz schön abfärbt, hab ich mich dann doch etwas hineingesteigert im Folgenden und irgendwann war das wohl auch der Mädchenmannschafts-Moderationsschleife nicht mehr so ganz zuzumuten… daher mein Kommentar hier, nach dem Klick.
Achtung, Dumpfbacken-Triggerwarnung.


Interessant, wie eher die Schönheitsindustrie das Gesundheitsbild beeinflußt und nicht andersrum! Also: Nicht ein gesunder Körper gilt als ’schön‘, sondern ein ’schöner‘ Körper gilt als gesund (und den Faktor ‚Psyche‘/’seelische Gesundheit‘ und die jeweilige Gewichtung haben wir da noch gar nicht mal mit drin). Aber hey, Logik…
Nicht, daß da womöglich einer einen individuellen Geschmack entwickelt, na das wollmer doch nicht! Soooo wichtig ist die Gesundheit ja nu auch nicht! Für was gibt’s Diäten und Ärzte und Ernährungsberater, die richten das dann schon.
Monokulturen sind schließlich die absoluten Evolutionsgewinner und ‚das rechte Maß‘ gefälligst der Durchschnitt!
Sonst weiß man ja gar nicht mehr, was für Gestalten einem da auf der Straße begegnen – nachher greifen die schwulasozial-linkssatanistischen Lobbymedien, die ganz Bösen also, das noch auf und man wird als Normaler, also Gesunder (nein ich gendere grad nicht! ;) ) „gezwungen“, solche Wilden Fetten, äääähhhhm Ungesunden allabendlich in der Glotze zu sehen!
UND WAS IST MIT DEN KINDERN???!!!??EINSELF! nur mal so…
Die sehen das und denken die sind normal und wollen dann nur noch Marsriegel essen, ja und dann hamwer den Salat! Also eben nicht.
Auf jeden Fall ist der Untergang des germanischen Volkes ganz arg nah.

UND WER IST WIEDER MAL DRAN SCHULD????
Die Weiber! Die fetten Weiber natürlich, weil die müssen ja Fis-Feminist_innen ™ (höhöhöhö) werden, weil schöne, also geistig gesunde (weil wer würde eine Frau schon als normal bezeichnen, die NICHT diäten will, um Männern zu gefallen? Eben.) würden nie auf solch abartige Ideen kommen. Also gesund sollen diese Ideen ja bestimmt nicht sein, hab ich gehört/irgendwo im Netz gelesen/“google das mal“/*irgendwasmitevolution*!!!!!!!
Behaaarte Beine/Muschis/… hamse bestimmt auch (früher durfte man das ja noch wissenschaftlich korrekt „Vagina Dentata“ nennen, aber die Meinungsmafia ™ will es ja politisch korrekt. Gehirnwäsche! Überwachung! Roswell! Roswell! Wie im Kommunismus! Müssen linksextreme Anarchomoslematheisten (also die eigentlichen ‚Nazis‘ !) sein… diese armen Irren…

Aha!
Also wohl LÄSPEN (also ganz bestimmt nicht normal)!
iiiihdiemüsstenjanurmalrichtig…aber wer will die schon.
(Hier kommt jetzt der blöde Spruch von wegen „Flagge drüber und fürs Vaterland“. Also jetzt aber nicht die türkische Flagge oder so gell, höhö, zwinker, etc. pp…)

Die muß man doch irgendwie fertigmachen können, Normale wie wir1 – der FachMANN (gebildete Rhetoriker wissen natürlich, daß nichts überzeugender ist als die gerade in der ‚Netzgemeinde‘ angesagten Wortwitz-Floskeln! Gute Orientierung bieten beispielsweise zahlreiche Onlineangebote, von der FFHLVkP2, oft als ‚Maskulisten-Bravo‘ verleumdete Onlineangebote für den aufgeklärten Herren von heute) muß da ran!

Warum man dann nicht dort kommentiert, sondern auf genau den Plattformen, die gendern und so Kram? Kampf gegen „das Böse (TM)“, mit dem, was man gerade „(auswendig) gelernt“ hat (also jetzt nicht auf Wikipedia, die sind ja von Linksradikalfeministen unterwandert oder so).
Nunja, manche „Argumente“ sind abgeschliffen, kann man nicht mehr verwenden, da kommen die einem mit Fakten und wollen Belege, die nicht von kath.net kommen!
Die wollen einfach nicht diskutieren.
Egal.
Die Parolen hat man nun gelernt, jetzt werden sie auch angewendet.
Auf zu den Kommentarspalten!
Der Kampf gegen die fetten Weiber geht weiter!!

  1. Meistbenutzter Euphemismus: „gesunder Menschen-“" oder (sddt.) „Hausverstand“ [zurück]
  2. „Feministisch-Fett-Haarig-Lesbisch-Verwirrend -kurzum-Pöhse“ e. V. [zurück]
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dodo <![CDATA[Bitte um Aufklärung]]> http://maedchenblog.blogsport.de/?p=1566 2014-09-19T23:20:04Z 2014-09-19T23:20:04Z kurz und knapp
Die niedersächsischen Schüler_innen bestehen darauf, daß „Sexuelle Vielfalt“ im Zuge der Sexualkunde-Reform fester Bestandteil des Aufklärungsunterrichts wird.
Die CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock allerdings äußerte Bedenken – vor allem darüber, die Schüler_innen mit Homosexuellen unbeaufsichtigt zu lassen. Worauf die Schüler_innen die Niederlegung ihres Mandats forderten.

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