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Some girls bleed more than once in a month

Menstruation Skateboards Käthe Ivansichs Diplomarbeit „Menstruation Skateboards“ richtet sich gegen das frauendiskriminierende Design von Skateboards und Skatewear: „Zum Teufel mit Rosa, Schmetterlingen und floralen Mustern“ schimpft sie auf ihrem Portfolio-Blog: „‚Menstruation Skateboards‘ ist ein selbstbewusstes, feministisches, polarisierendes Corporate Identity Projekt basierend auf eine Marktlücke und ist alles, bloß nicht nett.“ Spannend finde ich eben den offensiven Umgang mit dem Tabu „Menstruation“, der einst einmal eine Errungenschaft feministischer Auseinandersetzung war. Oftmals ist die Möglichkeit sich „klassisch weiblichen“ Designs zu entziehen eben jene, einfach in der „Jungsabteilung“ zu kaufen. Hier wird ein völlig anderer Weg gewählt, nämlich einer, der offensiv das zur Schau trägt, was sowohl Blümchenboards als auch Hardcore-Design auf gar keinen Fall berühren möchten: real existierende Körperlichkeit, Blut. Und das ganze ohne Frauen universalisierenden Eso-Touch (siehe Leonies Beiträge zur Menstruationshütte). Ich bin stark für eine Serienproduktion!

In Wien sind die Einzelstücke derzeit in der Secession im Rahmen der Ausstellung where do we go from here? noch bis Ende August 2010 zu sehen. Weitere Bilder: http://www.menstruationskateboards.com/

Menstruation Skateboards

Es ist wieder so weit…

… Menstruationshüttenzeit.

Wie schon im Vorjahr wird in Wien ein Zelt für menstruierende Frauen aufgestellt. Esoterik, Raucherstäbchen und Teelichter inklusive.
Ich bin zwar selbst Freundin von „menstrual activism“, verstehe nur, wie auch schon im Vorjahr, nicht wie ich durch ein bisschen Blut und Bauchkrämpfen zu „Wonder Women“ werden soll.
Solche Bewusstseinszustände würden sich bei mir wohl erst nach einer Überdosis „Buscopan“ einstellen.
Tabu Periode brechen ok, „Frauen ihrer zyklischen Natur und ihrem schöpferischen Potential näher bringen“, nein Danke.

Die ewig Mythische

Jetzt mal alle festhalten, Jogamatten raus, Räucherstäbchen an und ein wohlwollendes Lächeln auflegen, denn Frauen dürfen wieder „weiblich“ sein. Besser gesagt dürfen sie sich in Wien in eine „Menstruationshütte“ legen.


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