Mit der Bitte um Verbreitung:
Wir suchen noch Schreiber*innen für unsere geplante Sex-Politiken Broschüre…
„Sex ist immer viel mehr als nur Sex. Meistens hat Sex mit Macht zu tun. Sex hat auch mit Geld zu tun, weil sich Sex gut verkauft. Sex ist aber auch was schönes und wird aber leider von vielen Frauen (und Männern) nicht so befriedigend erlebt, wie es möglich wäre, weil wir zwar übersexualisiert sind, aber nicht unbedingt besser informiert als früher.“ schrieb das Sexbroschüren-Team vor einigen Jahren in der Einleitung der ersten Sex-Politiken Broschüre, die von der ÖH Bundesvertretung veröffentlicht wurde. Dabei haben sie sich vorgenommen, möglichst viele „versexualisierte Fragen“ in dieser Broschüre abzudecken. Wenngleich ihnen der Versuch gelungen ist, gibt die Thematik sicher noch genügend Stoff für weitere Broschüren her.
Daher hat das Referat für feministische Politik beschlossen, ein Folgeprojekt zu starten, in dem unterschiedliche Fragen von Sex, Sexualität und Begehren sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen Mechanismen, Praktiken und Politiken behandelt werden soll. Mögliche Themen können dabei sein
- pro-sex
- sex-gender
- safer-sex
- sex-work
- no sex
u.v.m.Wir suchen dafür auch noch Textvorschläge und freuen uns, wenn ihr euch an der Produktion der Broschüre beteiligen wollt. Schickt einfach bis zum 20.1.2012 ein email mit einem Vorschlag und einer kurzen Beschreibung an frauenreferat@oeh.ac.at.
mfg vom Femref
Referat für feministische Politik
Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft
BundesvertretungTaubstummengasse 7-9
1040 WienMobil +43/676/ 888 52 274
Fax +43/1/310 88 80 – 36
Archiv Seite 2
taz über einen neuen Interviewband über die Frauen in der Hamburger Schule.
Während meiner Recherchen für eine Stadtführung in Frankfurt bin ich auf das Werbevideo für das neue Skyline Plaza gestoßen. Dabei handelt sich um ein, sich in der Entstehung befindendes, Urban Entertainment Center. Das ist nichts anderes als ein „besseres“ Einkaufzentrum und da die Menschheit ja seit langem weiß, dass es Frauen sind, die dem Shopping besonders verfallen sind (denn ist Schuhe- nicht wie Beerensammeln? Und tun wir das nicht schon seit der Zeit in der wir noch in Höhlen lebten) ist dieses Werbevideo natürlich auf die besonderen Bedürfnisse von Frau zugeschnitten. Da heißt es:
„Jahr für Jahr ziehen Frauen um die 30 zu hunderttausenden in die Großstädte. Sie stolzieren auf der Suche nach Traummann und Traumschuh Arm in Arm die angesagtesten Einkaufsstraßen entlang…“
Oder auch:
(mehr…)
So richtig erforscht hat es noch niemand, weshalb es stets gerade die Männer sind, die bei den Drogenstatistiken mit Abstand in Führung liegen.
Aber eine mögliche Erklärung, die meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient, versucht Shelley Masters bei der taz:
(mehr…)Mädchen haben, auch wenn sie ohne liebende Familie aufwachsen, meist eine ältere weibliche Bezugsperson. Egal ob diese eine durch russische Soldaten vergewaltigte Urgroßmutter ist, die Hippie-Oma, die Biologielehrerin oder die Mädchen-Gang-Leaderin: mindestens eine von diesen Frauen macht jeder Heranwachsenden klar, dass Bewusstlosigkeit in der Öffentlichkeit, nachts, das Schlimmste ist, was ihr passieren kann.
Zum Beispiel, indem man auf etsy die DIY-Kultur unterstützt (wenn man schon nicht selber kreativ werden will) und dafür so geniale Geschenke findet wie Virginia-Woolf-Ohrringe:

Und was schenkt/bastelt Ihr so feministisches für Weihnachten?
Selber spielen unter http://www.entschubladen.de/
Sonntag, 04.12. ab 18 Uhr Soli-Sause für den Laden der Wildwasser-Selbsthilfe*_im Silverfuture, Weserstr. 206, Berlin-Neukölln_Vernissage: comixx von bixx, Live-Musik: prunella explosion + Comixx-Versteigerung und dazu vegane Suppe!
(mehr…)
Ich möchte euch gerne den Film „Edie and Thea a very long engagement“ empfehlen. Für mich einer der schönsten Lesbenfilme überhaupt. Es handelt sich um eine Doku. Begleitet werden zwei ältere US-amerikanische Lesben, die schon seit vielen Jahren gemeinsam in einer Beziehung leben. Da in den USA die Heirat lesbischer Pärchen kriminalisiert ist, sind die beiden Frauen seit über 40 Jahren verlobt. Was diesen Film so besonders macht, ist nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Edie und Thea, sondern das uns ihr Leben außergewöhnliche Einblicke in die Geschichte der Lesbenbewegung eröffnet. Da beide Frauen schon über siebzig sind, haben sie viel dieser Bewegung miterlebt, ob als Aktivistinnen oder am Rande.
Sie haben noch so schreckliche Erfahrungen wie psychiatrische Behandlungen über sich ergehen lassen müssen. Diese Dinge einmal aus dem alltäglichen Blickwinkel zweier Menschen zu sehen, hat mir persönlich die Bewegung noch einmal näher gebracht. Eine Gänsehaut hatte ich, als eine der beiden sagte sie habe irgendwann genug gehabt, sie ginge für alle auf die Straße, aber niemand für sie. Im Zentrum steht jedoch die persönliche Liebesgeschichte Edie und Theas und ihr langer Weg, bis sie endlich heiraten können. Also dieser Film ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Einfach reinschauen.
Belästigung am Arbeitsplatz hat Konsequenzen – auch für den Täter, bis hin zur Kündigung:
Im konkreten Fall ging es um einen Einkäufer und Produktmanager eines Möbelhauses, der seit 30 Jahren bei dem Unternehmen im Raum Paderborn angestellt war. Der 58-Jährige hatte zunächst im Oktober 2007 einer Kollegin einen Schlag auf ihren Hintern gegeben und wurde dafür vom Arbeitgeber wegen sexueller Belästigung abgemahnt.
Der Mann lernte daraus allerdings nichts: Ein halbes Jahr später bedrängte er eine 26-jährige Einkaufsassistentin zwei Tage lang mit zahlreichen Bemerkungen. So forderte er die junge Kollegin auf, für ihn ihre körperlichen Reize zur Schau zu stellen; ein anderes Mal griff der Einkäufer zu einem anzüglichen Vergleich in Bezug auf einen Zollstock. Beim Mittagessen wollte er alles über das Sexualleben der Frau wissen und machte ihr schließlich ein eindeutiges Angebot.
(…)
Die Verbalattacken im Möbelhaus werteten die Richter – anders als zuvor das Landesarbeitsgericht Hamm – als erhebliche Grenzüberschreitung und als Erniedrigung der Kolleginnen.
In Romanen und Filmen kommt es mir oft so vor, als wenn eine Frau nur dann zur Heldin werden kann, wenn sie vorher ein großes Opfer gebracht hat. Eine Vergewaltigung muss schon drin sein, oder zumindest Erniedrigung und körperliche Gewalt. Bestenfalls stirbt sie auch am Ende, so wird sie zur perfekten aufopfernden Heldin, zur Märtyrerin. Und erfüllt somit das weibliche (Helden-) Prinzip .
Passive Heldinnen werden durch Ihr Leidensprinzip zu Heiligen stigmatisiert, das bereitet mir genauso Bauchschmerzen: „Sie ist bei der Geburt gestorben. Sie war so wie tapfer.“ Die starken, aktiven Heldinnen, die nicht all zu viel leiden müssen, sind oft sexuell aggressiv, eine Art weiblicher James Bond und machen sich dadurch auch wieder verfügbar. Ficken oder sterben?
Lars von Trier schießt meiner Meinung nach den Vogel ab. Er quält die Frauen und lässt es auch noch ästhetisch ansprechend aussehen. Interessanterweise werden seine Hauptdarstellerinnen dafür mit der Goldenen Palme von Cannes geehrt ( Björk- Dancer in the dark, Charlotte Gainsbourg- Antichrist, Kirsten Dunst -Melancholia). Ein Bekannter meinte dazu: „Freue dich über sein Frauenbild, das sind starke Frauen!“ Dabei sind sie immer passiv, reden nicht, leiden still, ertragen Unmenschliches und wählen noch nicht mal den Freitod als Erlösung. Ist das kämpferisch? Still sein Leiden ertragen und nicht aufbegehren? Dann will ich keine Heldin sein. Als Alternative bleibt in den meisten Fällen nur die romantische Komödie oder als hübsches Anhängsel eines Action-Heldens mit dem Hintern zu wackeln, na prima.
Löbliche Ausnahmen sind für mich Sigourney Weaver in „Alien“, der Film „Die Piratenbraut“ oder die Frauen in “ Grüne Tomaten“. Auch Helen Mirren als die „Queen“ ist toll. Tilda Swinton verkörpert in Ihren Filmen auch die starke, unabhängige Frau.
Wer verkörpert für Euch ein cineastisches Vorbild?
Mein Atem beschlägt nun erneut den Spiegel, der mir den Blick auf meine Augenbrauen verwehrt. In diesem Moment sticht mir nur bissiges Rot entgegen, das sich unter ihnen erstreckt, als würden sie mir auf diese Art und Weise zeigen, dass die gegenwärtigen Quälereien falsch und wider der Natur sind. Doch, ich lasse mich von ihrer symbolischen Rötung nicht weiter beirren, genau so wenig durch den begleitenden Schmerz, der nach jedem Härchen, das mit einer Pinzette brutal entfernt wird, eintritt. Schon viel zu lange übersehe ich diese unerfreulichen Nebenerscheinungen, da ich jene Prozedur schon viel zu lange durchführe. Aber, weshalb eigentlich ? (mehr…)
SOLIABEND FÜR DAS MEDIBÜRO Berlin in der Möbel Olfe*
am Montag, 7. November 2011 ab 20 Uhr
Das Medibüro vermittelt seit 1996 anonym medizinische Versorgung für Migrant_innen ohne legalen Aufenthaltsstatus. Die Ärzt_innen und das Medibüro tun dies unentgeltlich. Aber Medikamente, Geburten und Operationen kosten viel Geld. Darum trinkt, tanzt, feiert, spendet für die medizinische Versorgung für alle – unabhängig vom Aufenthaltsstatus!
Weitere Infos unter: http://www.medibuero.de/
*Reichenberger Str. 177, U-Bahn Kottbusser Tor, Eingang Dresdner Str. ♦ Eintritt ist Spende für´s Medibüro, ebenso das Trinkgeld am Tresen und ein Teil der Einnahmen. Also kommt zahlreich und verbreitet die Info über Eure Verteiler und an Eure Freund_innen!!!





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